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auf  dem  Querschnitte  durch  feine  radiale  und  breitere,  weiße,
tangentiale  Streifen,  die  schichtweise  mit  gelblichen  Streifen
abwechseln,  ziemlich  regelmäßig  gefeldert.  Die  wässerige
Abkochung  der  Rinde  schäumt  beim  Schütteln  sehr  stark.
Seifenrinde  ist  geruchlos  und  schmeckt  schleimig  und  kratzend.

Mikroskopische  Untersuchung.  Seifenrinde  bestebt
meist  nur  aus  sekundärer  Rinde,  die  von  Tangentialverbände
bildenden  Gruppen  langer,  knorriger,  dickwandiger,  verholzter
Sklerenchymfasern  und  breiten  Markstrahlen  durchzogen  ist.
Die  Parenchymzellen  der  Rinde  enthalten  bis  200  #  lange
Calciumoralatprismen  oder  kleine,  meist  einfache  Stärkekörner.

Cortexr  Rhamni  Purshianae.
Amerikanische  Faulbaumrinde.

Cascara  sagrada.

Die  getrocknete  Rinde  der  Stämme  und  Sneige  von
Rhamnus  Purshiana  De  (andolle,  die  vor  dem  Gebrauche
mindestens  1  Jahr  lang  gelagert  haben  muß.

Amerikanische  Faulbaumrinde  bildet  rinnen=  oder  röhrenförmige,
  oft  verbogene,  2  bis  3,  selten  bis  5  mm  dicke  Stücke,
die  auf  der  Außenseite  grau  bis  graubraun,  auf  der  Innenseite
  zimtbraun  bis  schwarzbraun  sind.  Die  ziemlich  glatte,
meist  schwach  glänzende  Oberfläche  zeigt  spärliche,  quergestreckte
Lenticellen  und  ist  oft  von  Flechten  besetzt;  die  Innenseite  ist
fein  längsstreifig.  Der  Bruch  ist  kurzfaserig.

Amerikanische  Faulbaumrinde  riecht  schwach,  eigenartig,
etwas  an  Gerberlohe  erinnernd  und  schmeckt  etwas  bitter
und  schwach  schleimig.