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Ferrum  lacticum.  —  Ferrolaktat.
(C.IHI#Oy,  Fe  "  3  H.O  Mol.-Gew.  287,98.

Gehalt  an  wasserhaltigem  Ferrolaktat  mindestens  97,3  Prozent,
  entsprechend  18,9  Prozent  Eisen.

Grünlichweiße,  aus  kleinen,  nadelförmigen  Kristallen  bestehende
  Krusten  oder  ein  kristallinisches  Pulver  von  eigenartigem
  Geruche.  Ferrolaktat  löst  sich  bei  fortgesetztem
Schütteln  in  einer  verschlossenen  Flasche  langsam  in  etwa
10  Teilen  ausgekochtem  Wasser  von  15  und  in  12  Teilen
siedendem  Wasser.  In  Weingeist  ist  es  sehr  schwer  löslich.

In  der  grünlichgelben  wässerigen  Lösung,  die  Lackmuspapier
  rötet,  wird  dureh  Kaliumferricyanidlösung  ein
dunkelblauer,  durch  Kaliumferrocyanidlösung  ein  hellblauer
Niederschlag  hervorgerufen.  Ferrolaktat  verkohlt  beim  Erhitzen
  unter  Entwickelung  eines  karamelartigen  Geruches.

Die  wässerige  Lösung  (1+  49)  darf  durch  Bleiaretat
lösung  höchstens  opalisierend  getrübt  werden  (Weinsäure,
Citronensäure,  Apfelsäure);  die  mit  Salzsäure  angesäuerte
wässerige  Lösung  darf  durch  Schwefelwasserstoffwasser  nicht
dunkler  gefärbt  (fremde  Schwermetallsalze)  und  hoöchstens
opalisierend  getrübt  werden  (Ferrisalze).  Die  mit  Salpetersaure
  angesauerte  wässerige  Lösung  darf  weder  durch  Baryumnitratlösung
  (Schwefelsäure),  noch  durch  Silbernitratlösung
(Salzsäure)  mehr  als  opalisierend  getrübt  werden.

Werden  30  cem  der  wässerigen  Lösung  (1  +  49)  nach
Iusatz  von  3  cem  verdünnter  Schwefelsäure  einige  Minuten
lang  gekocht  und  mit  überschüssiger  Natronlange  versetzt,
so  darf  die  vom  Niederschlag  abfiltrierte  Flüssigkeit  beim

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