Zeit  bestehen  bleibenden  Rötung  und  nach  der  Entfärbung
mit  28  Kaliumjodid  versetzt.  Die  Mischung  läßt  man  1  Stunde
lang  in  einem  verschlossenen  Glase  stehen.  Zur  Bindung  des
ausgeschiedenen  Jodes  müssen  5,0  bis  5,3  cem  ½0-Normal-Natriumthiosulfatlosung
  erforderlich  sein,  was  einem  Gchalte
von  2,8  bis  3  Prozent  Eisen  entspricht  (1  cem  #½-Normal-=Natriumtbiosulfatlösung
  —  0,005585  g  Eisen,  Stärkelösung
als  Indikator).

Ferrum  pulveratum.  —  Gepulvertes  Eisen.
be  Atom-Gew.  55,85.

Gehalt  an  Eisen  mindestens  97,8  Prozent.

FJeiner  schweres,  etwas  metallisech  glanzendes,  graues
VWulver,  das  vom  Magneten  angezogen  wird  und  sich  in  verdünnter
  Schwefelsäure  oder  Salzsäure  unter  Cntwickelung
von  Wasserstoff  löst.  Diese  Losung  gibt  auch  in  grosßer
Verdünnung  mit  Kaliumferrichanidlösung  einen  tiefblauen
Niederschlag.

Gepulvertes  Enen  darf  beim  Lösen  in  verdünnter  Salzsaure
  böchstens  1  Prozent  Rückstand  (Grapbit,  Kohle,  Kieselsaure)
  binterlassen;  das  entweichende  Gas  darf  einen  mit
Bleiaretatlösung  benetzten  Papierstreifen  sofort  nicht  mehr
als  bräunlich  färben  (Schwefeleisen).

Ordiert  man  in  der  salzsauren  Lösung  das  errosalz
durch  Erwärmen  mit  Salpetersäure  und  versetzt  die  Lösung
dann  mit  überschüssiger  Ammoniakflüssigkeit,  so  darf  die  vom
Niederschlag  abfiltrierte  Flüssigkeit  nicht  blau  gefärbt  sein
(Kunfer)  und  dureh  Schwefelwasserstofswasser  kaum  verändert
werden  (fremde  Schwermetalle).