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O,  Ag  gepulvertes  Eisen  und  0,4  g  Kaliumchlorat  werden
in  einem  geräumigen  Probierrohre  mit  em  Salzsäure
nbergossen.  Nachdem  die  Einwirkung  beendet  ist,  wird  die
Mischung  bis  zur  Entfernung  des  freien  Chlores  erwärmt
und  dann  filtriert.  Eine  Mischung  von  Lcem  des  Filtrates
und  3  cem  Zinnchlorürlosung  darf  innerbalb  1  Stunde  keine
dunklere  Färbung  annehmen  (Arsen).

Gehaltsbestimmung.  18  gepulvertes  Eisen  wird  in
etwa  50  cem  verdünnter  Schwefelsäure  gelöst  und  die  Lösung
auf  100  cem  verdünnt.  10  cem  dieser  Lösung  werden  mit
halbprozentiger  Kaliumpermanganatlösung  bis  zur  schwachen
Rötung  versetzt.  Nachdem  die  Flüssigkeit  durch  Zusatz  von
Weinsaurelösung  wieder  entfärbt  worden  ist,  gibt  man  28
Kaliumjodid  binzu  und  läßt  die  Mischung  1  Stunde  lang  in
einem  verschlossenen  Glase  stehen.  Zur  Bindung  des  ausgeschiedenen
  Jodes  müssen  mindestens  17,5  cem  ½0-Normal-Natriumthiosulfatlösung
  verbraucht  werden,  was  einem
Mindestgebalte  von  97,8  Prozent  Eisen  entspricht  (1  cem

Normal-Natriumthiosulfatlösung  =  0,005585  g  Eisen,
Stärkelbsung  als  Indikator).

Ferrum  reductum.  —  Reduziertes  Eisen.
Fe  Atom-Gew.  55,85.

Gehalt  an  metallischem  Eisen  mindestens  90  Prozent,
Gesamtgehalt  an  Eisen  mindestens  96,6  Prozent.

Feines,  schweres,  glanzloses,  grauschwarzes  Pulver,  das
vom  Magneten  angezogen  wird  und  beim  Erhitzen  an  der
Luft  unter  Verglimmen  in  schwarzes  Eisenoryduloryd  übergeht.
  Reduziertes  Eisen  löst  sich  in  verdünnter  Schwefelsäure