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Ferrum  sulfuricum.  —  Ferrosulfat.
Fe  SO.  .  7II20  Mol.-Gew.  278,03.

Eisen  2  Teile
Schwefelsäurer  3  Teile
Wasrser  10  Teile
Weingest  6  Teile.

Das  Eisen  wird  in  der  Mischung  aus  der  Schwefelsäure
und  dem  Wasser  unter  Erwärmen  gelöst.  Die  noch  warme
Losung  wird,  sobald  die  Gasentwickelung  nachgelassen  hat,  in
den  Weingeist  filtriert,  der  durch  Umrühren  in  kreisender
Bewegung  erhalten  wird.  Das  abgeschiedene  Kristallmehl
wird  sofort  auf  ein  Filter  gebracht,  mit  Weingeist  nachgewaschen,
  zwischen  Filtrierpapier  ausgepreßt  und  zum  raschen
Trocknen  auf  Filtrierpapier  ausgebreitet.

Kristallinisches,  an  trockener  Luft  verwitterndes,  bellgrünes
Vulver,  das  sich  in  1,8  Teilen  Wasser  mit  bläulichgrüner  Farbe
lost.  Selbst  eine  sehr  verdünnte  Lösung  von  Ferrosulfat  gibt
mit  Kaliumferricyanidlösung  einen  tiefblauen  und  mit  Baryum—
nitratlosung  einen  weißen,  in  verdünnten  Sauren  unlöslichen
Niederschlag.

Die  mit  ausgekochtem  und  abgekühltem  Wasser  frisch
bereitete  Lösung  (1—  19)  muß  klar  sein  (basisches  Ferrisulfat)
und  darf  Lackmuspapier  nur  schwach  röten.

Werden  2  g  Ferrosulfat  in  wässeriger  Lösung  durch  Erwärmen
  mit  Salpetersäure  orpdiert  und  die  Lösung  mit  einem
Uberschusse  von  Ammoniakflüssigkeit  versetzt,  so  darf  die  vom
Khiederschlag  abfiltrierte  farblose  Flüssigkeit  durch  Schwefelwasserstoffwasser
  nicht  verändert  werden  (Kupfer-,  Mangan-,
Zinksalze)  und  beim  Abdampfen  und  Glühen  höchstens  0,002  g
Rückstand  hinterlassen  (Alkali-,  Erdalkalisalzc).