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keilförmigem  Grunde,  gekerbt  oder  gesägt  und  auf  beiden  Seiten
dicht  behgart.  Der  Stiel  der  Blätter  ist  kürzer  als  die  Spreite.
Die  Behaarung  besteht  aus  meist  fünf=  bis  achtarmigen
Büschelbaaren,  aus  spärlichen  einfachen  Hagren  und  kurz
gestielten  Köpfchenhaaren.
Eibischblätter  sind  geruchlos  und  sehmecken  schleimig.

Folia  Belladonnae.  —  Tollkirschenblätter.
Folium  Belladonnae  P.  I.

Gehalt  mindestens  0,3  Prozent  Hvoschamin  (Crll.#O  X,
Mol.-Gew.  289),19).

Die  getrockneten,  zur  Blütezeit  gesammelten  Laubblätter
wildwachsender  Pflanzen  von  Atropn  belladonna  Linne.

Das  Blatt  ist  bis  über  20  cm  lang,  bis  10  cm  breit,
ciförmig,  am  oberen  Ende  zugespitzt,  nach  unten  in  den
kurzen,  halbstielrunden  Blattstiel  verschmälert,  ganzrandig,
fiedernervig,  dünn  und  brüchig,  fast  kahl,  oberseits  bräunlichgrün,
  unterseits  graugrün.  Bei  Betrachtung  mit  der  Lupe
erkennt  man,  besonders  auf  der  Unterseite,  zahlreiche  erhöhte,
weißliche  Münktchen.  Tollkirschenblätter  riechen  schwach  betäubend
  und  schmecken  ctwas  bitter.

Das  Pulver  der  Tollkirsehenblätter  darf  beim  Verbrennen
höchstens  15  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Mikroskopische  Untersuchung.  Die  Epidermiszellen
der  Oberseite  sind  schwach,  die  der  Unterseite  stark  welligbuchtig.
  Spaltöffnungen  mit  meist  3  Nebenzellen  finden  sich
auf  beiden  Seiten,  jedoch  reichlicher  auf  der  Unterseite.  Im
Schwammpareuchym  unter  der  einreihigen  Palisadenschicht