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Der  beim  Verdunsten  eines  gesondert  hergestellten  Chloro—
formauszuges  verbleibende  Rückstand  muß  die  bei  Atropinum
Snlliimmicimn  beschriebenen  Reaktionen  des  Atropins  geben.

Vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  0,  2  g.
Größte  Tagesgabe  0,6  g.

Folia  Coca.  —  Kokablätter.

Die  getrockneten  Laubblätter  von  Erythroxplum  coca
Lamarch.

Das  dünnlederige,  steife,  kahle,  netzadrige  Blatt  ist  kurz
gestielt,  bis  8  cm  lang,  bis  4  cm  breit,  lanzettlich  bis  breiteiförmig
  oder  fast  verkehrteiförmig,  ganzrandig,  am  oberen
Ende  schwach  ausgerandet  oder  kurz  zugespitzt,  mit  aufgesetztem
  Spitzchen,  das  aber  meist  abgebrochen  ist.  Auf  der
Unterseite  verläuft  in  der  Regel  auf  jeder  Seite  des  Mittelnervs
  je  ein  zarter  Streifen  in  flachem  Bogen  vom  Grunde
bis  zur  Spitze.  Kokablätter  sind  auf  der  Oberseite  dunkelgrün,
  auf  der  Unterseite  heller  gefärbt  und  riechen  und
schmecken  schwach  tceeartig.

Mikroskopische  Untersuchung.  Die  Zellen  der  beiderseitigen
  Epidermis  sind  geradlinig-vielseitig,  die  der  Unterseite
warzenförmig  ausgestülpt.  Kleine  Spaltoffnungen,  begleitet
von  2  nicht  ausgestülpten  Nebenzellen,  finden  sich  nur  auf
der  Unterseite.  Die  Palisadenschicht  ist  einreihig;  einzelne
Palisadenzellen  sind  durch  Querwände  gefächert  und  führen
dann  Einzelkristalle  von  Calciumoxalat.  Solche  Kristalle

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