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finden  sich  auch  im  Parenchym  um  die  mit  einem  Belag
von  Sklerenchymfasern  versehenen  Leitbündel  herum.

Der  Vorrat  an  Kokablättern  ist  alljährlich  zu
erneuern.

Folia  Digitalis.  —  Fingerhutblätter.
Folium  Digitalis  P.  I.

Die  getrockneten,  von  wildwachsenden,  blühenden  Pflanzen
gesammelten  Laubblätter  von  Digitalis  purpurea  Linne.

Das  Blatt  ist  höchstens  30  cm  lang;  die  Spreite  ist
ei-lanzettlich  oder  langlich-eiförmig,  sitzend  oder  in  einen  dreikantigen,
  geflügelten  Blattstiel  verschmälert,  ungleich  gekerbt,
oberseits  dunkelgrün,  unterseits  blasser  und  stärker  behaart
als  oberseits.  Die  Seitennerven  erster  Ordnung  gehen  unter
einem  spitzen  Winkel  vom  Mittelnerven  ab  und  bilden,  wie
diejenigen  zweiter  und  dritter  Ordnung,  auf  der  Unterseite
der  Spreite  ein  hervortretendes  Netz,  in  dessen  Maschen  ein
nicht  hervortretendes  Nervennetz  im  durchscheinenden  Lichte
beobachtet  werden  kann.  Fingerhutblätter  riechen  schwach,
cigenartig  und  schmecken  widerlich  bitter.

Man  schüttelt  10  cem  eines  mit  siedendem  Wasser  bereiteten,
filtrierten  Aufgusses  der  Blätter  (1—20)  in  einem  Scheidetrichter
  einige  Minuten  lang  mit  10  cem  Chloroform,  setzt
dann  je  5  coem  Ather  und  Weingeist  binzu,  schwenkt  um,
treunt  das  Chloroformäthergemisch  ab,  filtriert  es  durch  ein
mit  Chloroform  benetztes  Filter  und  läßt  die  Flüssigkeit  verdunsten.
  Der  Verdunstungsrückstand  wird  in  3  cem  Essigsäure
  gelöst,  die  Lösung  mit  1  Tropfen  verdünnter  Eisen-