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chloridlösung  (1  —  19)  versetzt  und  in  einem  engen  Probier—
rohre  mit  Schwefelsaure  unterschichtet;  zwischen  den  beiden
Flüssigkeiten  muß  eine  braunrote,  darüber  eine  blaugrüne
Zone  auftreten.

Mikroskopische  Untersuchung.  Die  Epidermiszellen
der  Oberseite  besitzen  gerade,  seltener  stark  buchtige,  die  der
Unterseite  nur  stark  buchtige  Seitenwände.  Spaltöffnungen
mit  3  bis  4  Nebenzellen  finden  sich  vorzugsweise  auf  der  Unterseite.
  Die  Palisadenschicht  ist  meist  einreihig.  Calciumoralatkristalle
  feblen  im  Blattgewebe.  An  den  Blättern  sind,  besonders
längs  den  Nerven,  einfache,  ein=  bis  sechszellige,  meist  zwei=  bis
vierzellige,  dünnwandige,  oft  zusammengefallene,  an  der  Oberflache
  feinkörnige,  mit  stumpfer  Endzelle  versehene  Haare  und
kleine  Köpfchenhaare  mit  meist  einzelligem,  kurzem  Stiele  und
meist  zweizelligem  Köpfchen  vorhanden.

Das  ohne  Rückstand  zu  bereitende  mattgrüne  Pulver  ist
gekennzeichnet  durch  die  Haare  und  ihre  Bruchstücke,  Stückchen
der  Epidermis  mit  den  Spaltöffnungen  und  durch  den  Mangel
an  Calciumoxalatkristallen.

Vor  der  Aufbewahrung  sind  Fingerhutblätter
über  gebranntem  Kalk  nachzutrocknen.  Das  Pulover
ist  gleichfalls  über  gebranntem  Kalk  nachzutrocknen
und  in  kleinen,  ganz  gefüllten  Gläsern  ebenso  wie
die  Fingerhutblätter  vor  Feuchtigkeit  und  Licht
geschützt  nicht  über  1  Jahr  aufzubewahren.

Vorsichtig  aufzubewahren.

Größte  Einzelgabe  0,  2  g.
Größte  Tagesgabe  1,0  g.