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Folia  Farfarae.  —  Huflattichblätter.

Die  getrockneten  Laubblätter  von  Tussilago  farsara  ¼%//%/%

Das  Blatt  ist  langgestielt;  die  Spreite  ist  herzförmig,
spitz,  mit  stumpfer  Grundbucht,  mehr  oder  weniger  eckig
ausgeschweift,  in  den  Buchten  gezähnt,  8  bis  15  cm  lang,
handnervig,  oberseits  dunkelgrün,  unterseits  durch  mehrzellige,
  peitschenförmige  Haare  weißfilzig.

Huflattichblätter  sind  fast  geruch=  und  geschmacklos.

Folia  Hyoscyami.  —  Bilsenkrautblätter.
Folium  Hyoscyami  P.  I.

Gehalt  mindestens  0,07  Prozent  Hvoschamin  (Crll.O,  N,
Mol.-Gew.  289),19).

Die  getrockneten,  zur  Blütezeit  gesammelten  Laubblätter
von  Hyoscyamus  niger  Linns.

Die  grundständigen  Blätter  sind  bis  30  cm  lang  und
bis  10  cm  breit;  ihre  Spreite  ist  länglich=  eiförmig,  allmählich
  in  den  Blattstiel  übergehend,  bald  tiefer,  bald  flacher
gezähnt,  seltener  ganzrandig  oder  fast  fiederspaltig-buchtig.  Die
Stengelblätter  sind  kleiner,  sitzend  oder  halbstengelumfassend,
spitz  und  tragen  jederseits  1  bis  4  große,  breite,  zugespitzte
Zähne.  Alle  Blätter  sind  matt  graugrün,  beiderseits  reichlich
behaart,  fiedernervig,  mit  heller  und  breiter  Mittelrippe  versehen.
  Bilsenkrautblätter  riechen  betäubend  und  schmecken
etwas  bitter  und  scharf.

Mikroskopische  Untersuchung.  Die  Wände  der
beiderseitigen  Epidermiszellen  sind  wellig=  buchtig.  Spalt