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grün,  glatt,  dünn  und  brüchig,  fast  kahl  und  wird  zu  beiden
Seiten  des  Mittelnerven  von  3  bis  5  stärkeren  Seitennerven
durchlaufen.  Stechapfelblätter  riechen  schwach  betäubend  und
schmecken  bitterlich  und  salzig.

Das  Vulver  der  Stechapfelblatter  darf  beim  Verbrennen
höchstens  20  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Mikroskopische  Untersuchung.  Die  Epidermiszellen
der  Oberseite  sind  schwach,  die  der  Unterseite  stark  welligbuchtig.
  Spaltöffnungen  mit  3  bis  5  Nebenzellen  finden
sich  auf  beiden  Seiten,  jedoch  reichlicher  auf  der  Unterseite.
Im  Schwammparenchym  unter  der  einreihigen  Palisadenschicht
  liegen  Zellen  mit  Calciumoralatdrusen,  im  Gewebe
der  Nerven  außerdem  Zellen  mit  Einzelkristallen  und  Kristallsand.
  Die  besonders  auf  den  Nerven  der  Unterseite  sich
findenden  Haare  sind  teils  mehrzellige,  oft  sichelförmig  gekrümmte
  Gliederhaare  mit  warziger  Kutikula,  teils  Drüsenhaare
  mit  langem  Stiele  und  kugeligem,  einzelligem  Kopschen,
teils  solche  mit  kurzem,  in  der  Regel  einzelligem,  gekrümmtem
  Stiele  und  umgekehrt-kegelförmigem,  mehrzelligem
Köpschen.

Das  grüne  Pulver  ist  gekennzeichnet  durch  die  Kristalle,
die  Bruchstücke  der  Haare  und  Stückchen  der  Epidermis  mit
den  Spaltöffnungen.

Vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  0,  2  g.
Größte  Tagesgabe  0,6  g.

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