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aus  dem  weichen,  schwammigen  Gewebe  der  inneren  Frucht—
wandung  und  der  Plazenten  und  enthält  zahlreiche,  flach
eiförmige,  graugelbe  bis  gelbbraune  Samen.

Koloquinthen  sind  geruchlos  und  schmecken  sehr  bitter.,

Mikroskopische  Untersuchung.  Das  Gewebe  setzt
sich  zusammen  aus  weitlumigen,  luftführenden,  von  großen
Intercellularen  umgebenen,  dünnwandigen,  annähernd  kugeligen
Parenchymzellen,  die  an  ihren  Berührungsflächen  deutliche,
rundliche  Tüpfelplatten  aufweisen.  Das  Parenchym  wird
von  verhältnismäßig  spärlichen  Leitbündeln  mit  engen  Spiral—
gefäßen  durchlaufen.

Das  weiße  Pulver  ist  gekennzeichnet  durch  die  Par—
enchymfetzen  und  die  vereinzelten  Leitbündelbruchstücke  und
darf  weder  Steinzellen  noch  Fetttropfen  oder  Aleuronkörner
enthalten.

Vor  der  Verwendung  sind  aus  der  Frucht  die
Samen  zu  entfernen.

Vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  0,3
Größte  Tagesgabe  1,0  g.

1*

Fructus  Foeniculi.  —  Fenuchel.

Die  meist  in  ihre  Teilfrüchte  zerfallenen,  reifen  Spaltfrüchte
  von  Focniculum  vulgare  M#1#

Die  Frucht  ist  bis  9  mm  lang,  3  bis  4  mm  bereit,
langlich  stielrund,  glatt,  kahl,  braunlichgrun  oder  grünlichgelb,
stets  mit  etwas  dunkleren  Tälchen.  Unter  ihren  10  kräftigen
Rippen  treten  die  dicht  aneinanderliegenden  Randrippen  etwas