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stärker  hervor,  als  die  übrigen.  Zwischen  je  2  Nippen
verläuft  1  dunkler,  breiter,  das  Tälchen  ausfüllender  Sekretgang.
  Auf  der  flachen  Fugenseite  jeder  Teilfrucht  findet  sich
in  der  Mitte  1  bellerer  Streifen  und  seitlich  davon  je  1  dunkler
Sekretgang.

Fenchel  riecht  wüurzig  und  schmeckt  süßlich,  schwach
brennend.

Feuchelpulver  darf  beim  Verbrennen  böchstens  10  Prozent
Rückstand  hinterlassen.

Mikroskopische  Untersuchung.  In  den  Rippen  verlaufen
  Leitbundel,  die  von  kräftigen  Fasersträngen  begleitet
werden.  In  der  Nähe  der  großen  Sekretgänge  liegen  im
VBarenchym  der  Fruchtwand  gelbbraun  bis  braun  gefärbte
Pigmentzellen.  Die  Parenuchymzelten  in  der  Nähe  der  Leitbündel
  zeigen  fast  durchweg  eine  poröse,  netz=  oder  leistenförmige
  Wandverdickung.  Die  innersten  Zellen  der  Fruchtwand
  erscheinen  auf  dem  Fruchtquerschnitte  ziemlich  langgestreckt,
flach,  tafelförmig;  die  meisten  von  ihnen  sind  durch  fortgesetzte
  Teilungen  in  zahlreiche,  schmale  Zellen  zerlegt  worden.
Das  Nahrgewebe  besteht  aus  ziemlich  kleinen,  starkwandigen
Zellen,  die  neben  fettem  Ole  Aleuronkörner  enthalten,  in  denen
nach  der  Aufhellung  je  1,  seltener  2  oder  mehrere  winzige
Calciumoralatdrusen  zu  erkennen  sind.

Das  graugelbliche  oder  graubräunliche  Pulver  ist  gekennzeichnet
  durch  die  Elemente  des  Cndosperms  mit  den  charakteristischen
  Aleuronkörnern,  die  leisten=  oder  netzförmig  verdickten
  Parenchymzellen  der  Fruchtwand,  die  parkettartig
angeordneten  Zellen  der  Fruchtwandinnenschicht  und  die
Fasern  aus  den  Rippen.