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as  obere  Ende  hin  unregelmäßige,  größere  oder  kleinere
öcker.  Galläpfel  sind  graugrün,  sehr  hart  und  ziemlich
schwer.  In  der  Mitte  der  Gallapfel  befindet  sich  ein  5  bis
7  mn  weiter,  kugeliger  Hohlraum,  in  dem  man  häufig  Uberreste
  des  Tieres  antrifft;  fehlen  diese,  so  findet  man  an  einer
Stelle  der  unteren  Hälfte  des  Gallapfels  ein  kreisrundes,
etwa  3  mm  weites  Flugloch.  Die  zerschlagenen  Galläpfel
zeigen  einen  wachsglänzenden,  körnigen  oder  strahligen  Bruch
von  weißlicher  bis  brauner  Farbe.

Galläpfel  schmecken  stark  und  anhaltend  herbe.

Mikroskopische  Untersuchung.  Der  äußere,  weitaus
größte  Teil  der  Galläpfel  besteht  aus  dünnwandigem  Parenchum,
dessen  Zellen  von  Gerbstoffschollen  erfüllt  sind  und  besonders
in  den  innersten  Teilen  Caleiumoralatkristalle  führen.  Es
folgt  auf  diese  Parenchymschicht  eine  aus  wenigen  Lagen
großer,  dickwandiger,  stark  getüpfelter  Steinzellen  gebildete
Steinschicht,  darauf  die  Nährschicht,  die  aus  Stärke  und
fettes  Ol  führenden  Parenchymzellen  besteht.

Dasgraugelbliche  Pulverist  gekennzeichnet  durch  die  kantigen,
farblosen  Gerbstoffschollen,  die  sich  in  Wasser  langsam  lösen,
und  die  Parenchymfetzen,  Steinzellklumpen  und  Einzelkristalle.

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Gelatina  alba.  —  Weißer  Leim.

Farblose  oder  nahezu  farblose,  durchsichtige,  geruch=  und
geschmacklose,  dünne  Tafeln  von  glasartigem  Glanze.

Weißer  Leim  guillt  in  kaltem  Wasser  stark  auf,  ohne  sich
zu  lösen.  In  heißem  Wasser  löst  er  sich  leicht  zu  einer
klebrigen,  klaren  oder  opalisierenden  Flüssigkeit,  die  beim  Erkalten
  noch  in  der  Verdünnung  1  —  99  gallertartig  erstarrt.
In  Weingeist  und  Äther  ist  weißer  Leim  unlöslich.