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Hexamethylentetraminum.
Heramethylentetramin.  Urotropin.
(Clloe  N.  Mol.-Gew.  140),14.

Farbloses,  kristallinisches  Pulver,  das  sich  beim  Erhitzen
verflüchtigt  ohne  zu  schmelzen.  Hexamethylentetramin  lost
sich  in  1,5  Teilen  Wasser  und  in  10  Teilen  Weingeist.
Die  Lösungen  bläuen  Lackmuspapier.

Beim  Erhitzen  der  wässerigen  Lösung  (1  +  19)  mit  verdünnter
  Schwefelsäure  tritt  der  Geruch  des  Formaldehyds
auf.  Fügt  man  hierauf  Natronlauge  im  Uberschusse  hinzu
und  erwärmt  von  neuem,  so  entweicht  Ammoniak.  Versetzt
man  die  wässerige  Lösung  (1  +  19)  mit  Silbernitratlösung,
so  entsteht  ein  weißer  Niederschlag,  der  sich  im  Uberschusse  von
Heramethylentetraminlösung  wieder  löst.

Die  wässerige  Lösung  (1  +  19)  darf  weder  durch  Schwefelwasserstoffwasser
  (Schwermetallsalze),  noch  durch  Baryumnitratlösung
  (Schwefelsäure)  verändert  werden.  Die  wässerige
Lösung  (1  +—.99)  darf  nach  Zusatz  von  5  cem  Salpetersäure
  durch  Silbernitratlösung  höchstens  schwach  opalisierend
getrübt  werden  (Salzsäure).  Wird  die  wässerige  Lösung
(1  +.19)  mit  Neßlers  Reagens  zum  Sieden  erhitzt,  so
darf  sie  sich  weder  färben  noch  trüben  (Ammoniumsalze,  Paraformaldehyd).


Heramethylentetramin  darf  beim  Verbrennen  höchstens
0)1  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Gröste  Einzelgabe  1,0  rx.
Größte  Tagesgabe  3,0  g.