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bildet.  Die  gelbe  Farbe  dieses  Sublimats  ist  nur  bei  höherer
Temperatur  beständig,  beim  Abkühlen  geht  sie  in  Scharlachrot
über.  Ouecksilberjodid  löst  sich  in  etwa  250  Teilen  Weingeist
von  15%  und  in  etwa  40  Teilen  siedendem  Weingeist;  in
Wasser  ist  es  fast  unlöslich,  dagegen  löst  es  sich  leicht  in
Kaliumjodidlösung.

Die  erkaltete  weingeistige  Lösung  muß  farblos  sein  und
darf  Lackmuspapier  beim  Verdunsten  des  Alkohols  nicht  röten
(Quecksilberchlorid).

Mit  Quecksilberjodid  geschütteltes  Wasser  darf  nach  dem
Abfiltrieren  durch  Schwefelwasserstoffwasser  nur  schwach
dunkel  gefärbt  und  durch  Silbernitratlösung  nur  schwach
opalisierend  getrübt  werden  (Quecksilberchlorid).

Vor  Licht  geschützt  aufzubewahren.

Sehr  vorsichtig  aufzubewahren.

Größte  Einzelgabe  O0,028.
Größte  Tagesgabe  0,06  g.

Hydrargyrum  chloratum.  —  Quecksilberchlorür.
Kalomel.

IIg.  Cl:  Mol.-Gew.  470,9.

Aus  sublimiertem  Quecksilberchlorür  hergestelltes,  feinst
geschlämmtes,  bei  hundertfacher  Vergrößerung  deutlich  kristallinisches,
  gelblichweißes  Pulver,  das  sich  am  Lichte  zersetzt  und
beim  Erhitzen  im  Probierrohr,  ohne  vorher  zu  schmelzen,
flüchtig  ist.

Ubergießt  man  Quecksilberchlorür  mit  Ammoniakflüssigkeit,
so  zersetzt  es  sich  unter  Schwärzung.  In  dem  Filtrate  bringt