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0)1  g  Quecksilberchanid  muß  sich  beim  Erhitzen  im
Probierrohre  vollständig  verflüchtigen.

Sehr  vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  O,  OLg.
Größte  Tagesgabe  0,03  g.

Hydrargyrum  oxydatum.  —  Quecksilberoryd.
Rotes  Quecksilberoxyd.
He0  Mol.-Gew.  216),0.

Gelblichrotes,  feinst  gesehlämmtes,  kristallinisches  Vulver,
das  sich  beim  Erhitzen  im  Probierrohr  unter  Abseheidung
von  QOuecksilber  verflüchtigt.

Quecksilberoryd  ist  in  Wasser  fast  unlöslich.  In  verdünnter
  Salpetersaure  löst  es  sich  leicht  zu  einer  klaren,
in  verdünnter  Salzsäure  zu  einer  höchstens  schwach  getrübten
Flüssigkeit.

Wird  1  9  Quecksilberoryd  mit  10  cem  Oralsaurelosung
1  Stunde  lang  unter  häufigem  Umschütteln  bei  Jimmertemperatur
  stehen  gelassen,  so  darf  es  keine  wesentliche  Farbenveränderung
  erleiden  (gelbes  Lueclsiberonod,  Wird  eine
Mischung  von  1  8  Qurecksilberoryd,  2  cem  Wasser  und  2  ccm
Schwefelsäure  nach  dem  Erkalten  mit  1  cem  Ferrofulfatlosung
  überschichtet,  so  darf  sich  zwischen  den  beiden  Flüssig—
keiten  keine  gefärbte  Sone  bilden  (Salpetersäure).  Die  mit
Hilfe  von  Salpetersaure  bergestellte  wasserige  Lösung  (1##  49)
darf  durch  Silbernitratlösung  höchstens  opalisierend  getrübt
werden  (Salzsäure).