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Natronlauge  erwärmt,  so  scheidet  sich  unter  Entwickelung
von  Ammoniak  gelbes  Ouecksilberoxyd  ab.

Ibergießt  man  0,2  g  fein  gepulverten  weißen  Quecksilber—
präcivitat  mit  10  ecin  verdünnter  Essigsäure,  läßt  unter  öfterem
Umschutteln  ungefähr  10  Minuten  lang  stehen  und  erwärmt
hierauf  langsam  auf  annähernd  30%  so  muß  eine  klare
Lösung  entstehen  (Quecksilberchlorür).

Beim  Erhitzen  im  Probierrohre  muß  sich  weißer  Quecksilberpräcipitat,
  ohne  zu  schmelzen,  unter  Zersetzung  vollständig
verflüchtigen  (schmelzbarer  Präzipitat).

Vor  Licht  geschützt  aufzubewahren.

Sehr  vorsichtig  aufzubewahren.

Hydrargyrum  salicylicum.  —  Mercurisalichlsäure.
0
CollCO  O  [2)  3)  1]  Mol.-Gew.  336),0.
IIg“

Gehalt  annähernd  92  Prozent  Merrurisalieylsäure,  ent—
sprechend  54,7  Prozent  Quecksilber.

Weißes,  zeruch-  und  gesahmachtefes  Pulver  „das  in  Wasser
und  in  Weingeist  fast  unlöslich  ist.  Es  löst  sich  jedoch  klar  in
Natronlauge  und  in  paisnnmombennkousu  bei  15%  und  in
gesättigter  Natriumchloridlösung  beim  Erwärmen.  Wird
0,1  6  Mereurisalichlsäure  mit  1  Tropfen  verdünnter  Eisenchloriblesung
  (1  /79)  in  Berührung  gebracht,  so  entsteht  eine
grünliche  gärbung,  die  bei  Jugabe  von  Wasser  tief  violett  wird.

Erbitzt  man  etwa  0),1  g  Mercurisalicylsäure  in  einem  sehr
engen  Probierrohr  unter  Beisügung  eines  Körnchens  Jod,  so