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bildet  sich  ein  Sublimat  von  Quecksilbersodid.  Je  0,I#  Mer
curisalicylsaure  müssen  in  1  cem  Natronlange  vollständig,
in  10  cem  ½%-Normal-Jodlösung  bis  auf  menige  Flocken
löslich  sein.

Gehaltsbestimmung.  0,38g  Mercurisalieylsäure  werden
in  verdünnter  Natronlange  gelöst,  die  Lösung  wird  mit  Essigsaure
  angesenert  und  hierauf  mit  25  cem  %-Normal-Jodlosung
  versetzt.  Das  Gemisch  wird  in  einem  verschlossenen  Glase
unter  zeitweiligem  Umsehwenken  3  Stunden  lang  bei  Zimmertemperatur
  stehen  gelassen.  Jur  Bindung  des  freien  Jodes
dürfen  alsdann  höchstens  8,6  cem  ½/%-Normal-Natriumtbiosulfatlösung
  verbraucht  werden,  was  einem  Mindestgehalte
von  54,7  Prozent  Quecksilber  entspricht  (1  cem  ½/0-Normal-=Jodlösung
  —  0,0100  g  Qrecksilber,  Stärkelösung  als  Indikator).

Sehr  vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  0,02  g.

HyVdrargyrum  sulfuratum  rubrum.
Rotes  Quecksilbersulfid.
Zinnober.

Hgs  Mol.-Gew.  2329)1.

Ein  lebhaft  rotes  Pulver,  das  sich  beim  Erbitzen  an  der
Luft  zersetzt,  indem  der  Schwefel  mit  kaum  sichtbarer,  blauer
Flamme  verbrennt  und  das  Quecksilber  sich  verflüchtigt.
Rotes  Quecksilbersulsid  ist  in  Wasser,  Weingeist,  Salzsäure,
Salpetersäure  und  verdünnter  Kalilauge  unlöslich,  in  Königswasser
  dagegen  löslich.

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