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Die  Lösung  von  0,1  6  prvactylphenetidin  in  10  cem  heißem
Wasser  muß  nach  öfteren.  kräftigem  Umschütteln  und  vollständigem
  Erkalten  ein  Filtrat  liefern,  das  sich,  mit  Bromwasser
  bis  zur  Gelbfärbung  versetzt,  nicht  trübt  (Acetanilid).

Läßt  man  diese  Mischung  einige  Zeit  lang  stehen,  so  verschwindet
  zunächst  die  Gelbfärbung  unter  Ausscheidung  eines
weißen,  kristallinischen  Niederschlags;  schließlich  nimmt  die
Flüssigkeit  eine  rotbraune  Färbung  an.

0,1  g  D-Lactylphenetidin  muß  sich  in  1  cem  Schwefelsäure
  ohne  Färbung  lösen  (fremde  organische  Verbindungen).
P-Lactylphenctidin  darf  beim  Verbrennen  Hböchstens
0,1  Prozent  Rückstand  hinterlassen.
Vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  0,5;
Größte  Tagesgabe  3,0

2
à

v

Lanolinum.  —  Lanolin.
Wasserhaltiges  Wollfett.

Wollfstt  15  Teile
Wasser  5  Teile
Flüssiges  Parafsiin  3  Teile

werden  bei  gelinder  Wärme  gemischt.
Gelblichweiße,  fast  geruchlose,  salbenartige  Masse.

Lichen  islandicus.  —  Isländisches  Moos.

Die  Flechte  Cetraria  islandica  (Tome)  Acliarius.
Der  aufrechte,  fast  laubartige  Thallus  ist  bis  15  cm
lang,  höchstens  0,5  mm  dick,  unregelmäßig  gabelig  verzweigt,