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mit  bald  breiteren,  bald  schmäleren,  rinnenförmigen  oder  fast
flachen,  zuweilen  krausen  Zipfeln  versehen,  am  Grunde  rinnig.
Auf  der  einen  Seite  ist  er  grünlichbraun  oder  braun,  auf  der
anderen  grauweißlich  oder  hellbräunlich  und  mit  zerstreuten,
weißen,  vertieften  Flecken  besetzt,  auf  beiden  Seiten  kahl,  am'
Rande  durch  Spermogonien  gefranst.  Isländisches  Moos  ist  in
trockenem  Zustande  brüchig,  nach  dem  Anfeuchten  wird  es  weich
und  lederartig;  es  riecht  schwach  eigenartig  und  schmeckt  bitter.

Mit  20  Teilen  Wasser  gekocht  liefert  Isländisches  Moos
einen  bitter  schmeckenden  Schleim,  der  beim  Erkalten  zu
einer  Gallerte  erstarrt.

Mikroskopische  Untersuchung.  Der  Querschnitt  läßt
am  Nande  der  lockeren  Markschicht  rundliche  Gonidien  erkennen.
Jodlosung  färbt  die  Hyphenwände  blau.

Lignum  Guajaci.  —  Gugjakbolz.

Das  Kernholz  von  Guajacum  otlicinale  —##  und
Guajacum  sanctum  Linns.

Das  braune  oder  grünbraune  Holz  ist  sehr  fest  und
hart,  unregelmäßig  spaltbar  und  sinkt  in  Wasser  unter.  Auf
dem  Querschnitt  erscheint  es  unter  der  Lupe  durch  die  Gefäße
  punktiert  und  läßt  sehr  feine,  genäherte  Markstrahlen
sowie  abwechselnde,  unregelmäßige,  heller  und  dunkler  gegefärbte
  Querbinden  erkennen.  Guajakholz  entwickelt  beim
Erwärmen  einen  würzigen,  benzvecartigen  Geruch  und  schmeckt
etwas  kratzend.  Schüttelt  man  10  cem  Weingeist  mit  0,58
Guajakholz  einige  Sekunden  lang,  so  ruft  in  dem  Filtrat
1  Tropfen  verdünnte  Eisenchloridlösung  (1  49)  eine  tiefblaue,
  bald  verblassende  Färbung  hervor.