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Mikroskopische  Untersuchung.  Die  Marlstrahlen
sind  1  Jelle  breit  und  3  bis  6,  meist  4  Sellen  hoch.  Die
Hauptmasse  der  Holzstränge  wird  von  sehr  dickwandigen,
spulenrunden,  vielfach  gebogenen,  unregelmäßig  verlaufenden
Sklerenchymfasern  gebildet.  Die  sehr  weiten,  dickwandigen
Gefäße  stehen  fast  immer  einzeln  und  nehmen  meist  den
ganzen  Raum  zwischen  2  Markstrahlen  ein.  Ferner  finden  sich
tangential  verlaufende,  1  bis  2  Zellen  breite,  unregelmäßige
Bänder  von  Parenchumzellen,  die  teilweise  den  Gefäßen
dicht  anliegen.  Die  SZellen  des  Holzparenchyms  enthalten
zum  Teil  schlecht  ausgebildete  Einzelkristalle  von  Calciumoralat.
  Die  Gefäße  und  die  Zellen  des  Holzes  sind  gewohnlich
  von  einer  braunen  Harzmasse  ausgefüllt.

Lignum  Quassiae.  —  Quassiahbolz.

Das  Holz  der  Stämme  und  Aste  von  Picrasma  excelsa
(Sicartæ)  Nanchon  und  von  Ouassia  amara  Loné.

Das  gelblichweiße  oder  hellgelbliche,  leicht  spaltbare
Holz  läßt  unter  der  Lupe  auf  dem  Ouerschnitte  feine  Markstrahlen
  und  annähernd  gleichlaufende  Tangentialbander  erkennen.
  Quassiaholz  ist  geruchlos  und  schmeckt  stark  und  anhaltend
  bitter.

Mikroskopische  Untersuchung.  Das  Holz  von
Picrasma  excelsa,  das  Jamaifa-OQuassiaholz,  besitzt  Markstrahlen,
  die  2  bis  5  Sellen  breit  und  meist  10  bis  25  Zellen
boch  sind.  Sie  werden  durch  Brücken  von  gewöhnlich  2  bis
5  Tangentialreihen  von  Holzparenchymzellen  verbunden.
Diesen  angelagert  sieht  man  einzelne  oder  in  Gruppen  von