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Das  Aluminiumsulfat  wird  in  etwa  270  Teilen  Wasser
ohne  Anwendung  von  Wärme  gelöst,  die  Lösung  filtriert  und
mit  Wasser  auf  das  spezifische  Gewicht  1,152  gebracht.  In
die  klare  Lösung  wird  das  mit  60  Teilen  Wasser  angeriebene
Calciumcarbonat  allmählich  unter  beständigem  Umrühren
eingetragen  und  dann  der  Mischung  die  verdünnte  Essigsäure
nach  und  nach  zugesetzt.  Die  Mischung  bleibt  in  einem
bis  eine  Gasentwicklung  sich  nicht  mehr  bemerkbar  macht.
Der  Niederschlag  wird  alsdann  ohne  Auswaschen  von  der
Flüssigkeit  abgeseiht;  diese  wird  filtriert  und  mit  Wasser  auf
das  vorgeschriebene  spezifische  Gewicht  gebracht.

Spezifisches  Gewicht  1,044  bis  1,048.

Aluminiumacctatlösung  ist  eine  klare,  farblose  Flüssigkeit,
die  Lackmuspapier  rötet,  schwach  nach  Essigsäure  riecht  und
süßlich  zusammenziehend  schmeckt.  Sie  gerinnt  nach  Zusatz
von  0,02  Teilen  Kaliumsulfat  beim  Erhitzen  im  Wasserbad  und
wird  nach  dem  Erkalten  in  kurzer  Zeit  wieder  flüssig  und  klar.

Eine  Mischung  von  1  cem  Aluminiumacetatlösung  und
3  cem  Zinrchlorürlösung  darf  innerhalb  1  Stunde  keine
dunklere  Färbung  annehmen  (Arsenverbindungen).

Eine  Mischung  von  6  cem  Aluminiumaccetatlösung  und
14  cem  Wasser  darf  durch  Zusatz  von  0,5  cem  Kaliumferrochanidlösung
  nicht  sofort  gebläut  werden  (Eisensalze).

Aluminiumacetatlösung  darf  nach  dem  Ansäuern  mit
Salzsäure  durch  Schwefelwasserstoffwasser  nicht  verändert
(Blei-,  Kupfersalze)  und  beim  Vermischen  mit  2  Teilen  Weingeist
  sofort  höchstens  opalisierend  getrübt  werden,  aber
keinen  Niederschlag  geben  (Aluminiumsulfat,  Calciumsulfat,
Mahnesiumsulfat).

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