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bis  das  Gewicht  des  Rückstandes  für  je  100  Teile  darin
enthaltenes  Eisen  483  Teile  beträgt,  und  der  Rückstand  so
oft  mit  Wasser  verdünnt  und  wieder  auf  483  Teile  einge—
dampft,  bis  sich  beim  Uberschichten  einer  erkalteten  Mischung
von  2  cem  der  Flüssigkeit  und  2  cem  Schwefelsäure  mit
1  cem  Ferrosulfatlösung  zwischen  den  beiden  Flüssigkeiten
keine  gefärbte  Zone  mehr  bildet.  Alsdann  wird  die  Flüssigkeit
vor  dem  Erkalten  mit  Wasser  bis  zum  zehnfachen  Betrage
des  Gewichts  des  darin  gelösten  Eisens  verdünnt.

Eisenchloridlösung  ist  eine  klare,  gelbbraune  Flüssigkeit,
die  stark  zusammenziehend  schmeckt.  In  verdünnter  Eisenchloridlösung
  (1—  9)  wird  durch  Silbernitratlösung  ein  weißer,
durch  Kaliumferrocyanidlösung  ein  dunkelblauer  Niederschlag
hervorgerufen.

Spezifisches  Gewicht  1,280  bis  1,282.

Wird  der  Eisenchloridlösung  ein  mit  Ammoniakflüssigkeit
benetzter  Glasstab  genabert,  so  dürfen  sich  keine  Nebel  bilden
(freie  Salzsäure),  und  ein  mit  Jodzinkstärkelösung  getränkter
Papierstreifen  darf  sich  bei  Annäherung  an  die  Eisenchloridlösung
  nicht  bläuen  (freies  Chlor).

Werden  3  Tropfen  Eisenchloridlösung  mit  10  cem  ½½„
Normal  Natriumthiosulfatlösung  langsam  zum  Sieden  erhitzt,
so  müssen  sich  beim  Erkalten  einige  Flockchen  Eisenhydroryd
abscheiden  (Eisenorychlorid,  überschüssige  freie  Säure).

Eine  Mischung  von  1  cem  Eisenchloridlösung  und  3  cem
Zinnchlorürlösung  darf  innerhalb  1  Stunde  keine  dunklere
Farbung  annehmen  (Arsenverbindungen).

In  einer  Mischung  von  1  cem  Eisenchloridlösung,  10  cem
Wasser  und  5  Tropfen  Salzsäure  darf  Kaliumferrichanidlosung
leine  blaue  Färbung  hervorrufen  (Ferrochlorid).