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Eine  Mischung  von  5  cem  Eisenchloridlösung,  20  cem
Wasser  und  Ammoniakflüssigkeit  im  Überschusse  muß  ein  farb—
loses  Filtrat  geben  (Kupfersalze),  das  nach  dem  Ansäuern  mit
Essigsäure  weder  durch  Baryumnitratlösung  (Schwefelsäure),
noch  durch  Kaliumferrocyanidlösung  (Zink-,  Kupfersalze)  verändert
  wird.  Werden  2  cem  dieses  Filtrates  mit  2  cem
Schwefelsäure  gemischt,  und  die  Mischung  nach  dem  Erkalten
mit  1  cem  Ferrosulfatlösung  überschichtet,  so  darf  sich
zwischen  den  beiden  Flüssigkeiten  keine  gefärbte  Jone  bilden
(Salpetersaure,  salpetrige  Saure).  5  cem  des  Filtrates  dürfen
beim  Verdampfen  und  Glühen  keinen  Rückstand  hinterlassen
(Alkali-,  Erdalkalisalze).

Gehaltsbestimmung.  5  g  Eisenchloridlösung  werden
mit  Wasser  auf  100  cem  verdunnt.  20  cem  dieser  Mischung
werden  mit  2  cem  Salzsäure  und  2  g#  Kaliumjodid  versetzt
und  in  einem  verschlossenen  Glase  1  Stunde  lang  stehen
gelassen.  Zur  Bindung  des  ausgeschiedenen  Jodes  müssen
18  cem  1/16-Normal-Natriumthiosulfatlösung  erforderlich  sein,
was  einem  Gehalte  von  10  Prozent  Eisen  entspricht  (1  cem
710-Normal-Natriumthiosulfatlösung  —=  0,005585  g  Eisen,
Stärkelösung  als  Indikator).

Vor  Licht  geschützt  aufzubewahren.

Uiquor  Kali  caustici.  —  Kalilauge.

Gehalt  annähernd  15  Prozent  Kaliumhydroryd  (KOll,
Mol.-Gew.  56,11).

Kalilauge  ist  klar,  farblos  und  bläut  Lackmuspapier  stark.
Eine  Mischung  von  gleichen  Teilen  Kalilauge  und  Wasser