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anderen  Flächen  sind  bis  nahe  an  die  Kanten  mit  einem  Netzwerl
von  Leisten  bedeckt,  die  fünf=  bis  sechseckige  Maschen  bilden.

Bruchstücke  vom  Stengel  und  von  den  Blättern  dürsen
nur  in  sehr  geringer  Menge  vorhanden  sein.

Magnesia  usta.  —  Gebrannte  Magnesia.
Magnesiumorxyd.
MgO  Mol.-Gew.  40,32.

Weißes,  leichtes,  feines,  in  Wasser  fast  unlösliches  Pulver.
Gebrannte  Magnesia  löst  sich  in  verdünnter  Schwefelsäure
zu  einer  Flüssigkeit,  die  nach  Zusatz  von  Ammoniumchlorid—
lösung  und  Ammoniakflüssigkeit  im  Überschusse  mit  Natrium—
phosphatlösung  einen  weißen,  kristallinischen  Niederschlag  gibt.

Erhitzt  man  0,8  g  gebrannte  Magnesia  mit  50  cem
heißem,  frisch  abgekochtem  Wasser  zum  Sieden,  so  darf  die
noch  beiß  abfiltrierte  Flüssigkeit  Lackmuspapier  nur  schwach
bläuen  (Alkalicarbonate)  und  beim  Verdampfen  hochstens
0,01  g  Rückstand  hinterlassen  (Salze  fremder  Metalle).  Beim
Lösen  der  auf  dem  Filter  zurückgebliebenen  Magnesia  in
5  cem  verdünnter  Essigsäure  dürfen  sich  nur  wenige  Gasbläschen
  zeigen  (Kohlensäure).

Die  mit  Hilfe  von  verdünnter  ECssigsäure  hergestellte
wässerige  Lösung  (1—49)  darf  durch  Schwefelwasserstoffwasser
  nicht  verändert  (Schwermetallsalze)  und  weder  durch
Barvumnitratlösung  (Schwefelsäure),  noch  nach  Jusatz  von
Salpetersaure  durch  Silbernitratlösung  innerhalb  5  Minuten
mehr  als  opalisierend  getrübt  werden  (Salzsäure).

10  cem  der  mit  Hilfe  von  verdünnter  Salzsäure  hergestellten
  Lösung  (1—  49)  dürfen  durch  0,5  cem  Kaliumferro-