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Myrrha.  —  Myrrhe.

Das  Gummiharz  mehrerer  Arten  der  Gattung  (’ommiphora.


Myrrbe  bildet  Körner  oder  löcherige  Klumpen,  die
gelblich,  rötlich  oder  braun,  innen  an  manchen  Stellen
weißlich  gefärbt  und  in  kleinen  Stücken  durchscheinend  sind.
Morrhe  riecht  würzig,  schmeckt  bitter  und  kratzend  und  hafter
beim  Kauen  an  den  Zähnen.

Morrhe  gibt  beim  Verreiben  mit  Wasser  eine  weißgelbe
Emulsion.  Schüttelt  man  18  gepulverte  Myrrhe  mit  3  cem
Atber,  filtriert  und  läßt  zu  dem  Verdunstungsrückstande  des
gelben  Filtrats  Dämpfe  von  rauchender  Salpetersäure  treten,
so  färbt  er  sich  rotviolett.

Der  beim  vollkommenen  Auszieben  von  Myrrhe  mit
siedendem  Weingeist  hinterbleibende  Rückstand  darf  nach  dem
Trocknen  bei  1005  höchstens  65  Brozent  betragen.  Moürrhe
darf  beim  Verbrennen  höchstens  7  Vrozent  Rückstand  binterlassen.


Zur  Herstellung  des  Pulvers  wird  Myrrhe  über  gebrauntem
Kalk  getrocknet  und  dann  bei  möglichst  niedriger  Temperatur
zerrieben.

Naphthalinum.  —  Naphhthalin.
Colls  Mol.-Gew.  128,06.
Glänzende,  farblose  Kristallblätter.  Naphthalin  riecht
durchdringend  und  schmeckt  brennend  würzig;  es  ist  löslich
  in  Ather,  Weingeist,  Chloroform,  Schwefelkohlenstoff  und