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flüssigem  Paraffin,  unlöslich  in  Wasser.  Naphthalin  ver—
dampft  schon  bei  Zimmertemperatur  langsam;  es  verbrennt
mit  leuchtender  und  rußender  Flamme.

Schmelzpunkt  800.

Wird  1g  Naphthalin  mit  10  g  Wasser  gekocht,  so  darf
das  Wasser  Lackmuspapier  nicht  röten.

Schüttelt  man  Napxhthalin  mit  Schwefelsaure,  so  darf
sich  diese,  auch  beim  Erwärmen  der  Mischung  auf  dem  Wasserbade,
  nicht  oder  höchstens  blaßrötlich  farben  (fremde  Trerbestandteile).


Naphthalin  darf  beim  Erhitzen  höchstens  0)1  Prozent
Rückstand  hinterlassen.

Naphtholum.  —  □S.Naphtbol.
Coll#  (OE)  Mol.-Gew.  144,06.

Farblose,  glanzende  Kristallblättchen  oder  ein  weißes,
kristallinisches  Pulver.  8-Naphthol  riecht  schwach  phenolartig
  und  schmeckt  brennend  scharf,  jedoch  hält  dieser  Geschmack
nicht  lange  an.  8-Naphthol  ist  leicht  löslich  in  Weingeifse,
Ather,  Chloroform,  Kali=  und  Natronlauge,  sowie  beim  gelinden
  Erwärmen  in  fetten  Olen.  Es  löst  sich  in  etwa
1000  Teilen  Wasser  von  15%  und  in  75  Teilen  siedendem
Wasser;)  die  wässerige  Lösung  verändert  Lackmuspapier  nicht.

Schmelzpunkt  122.

Eine  wässerige  Lösung  des  8-Naphthols  zeigt  auf  Jusatz
von  Ammnoniakflüssigkeit  violette  uoreseenz.  Versetzt  man
eine  wässerige  Lösung  von  8-Naphthol  mit  Chlorwasser,  so
entsteht  eine  weiße  Trübung,  die  auf  Zusatz  von  überschüssiger