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bläuenden  Rückstandes.  Die  wässerige  Lösung  des  Natrium—
acetats  wird  durch  Eisenchloridlösung  dunkelrot  gefärbt.

Die  wässerige  Lösung  (1  4  19)  darf  weder  durch  Schwefel—
wasserstoffwasser  (Schwermetallsalze),  noch  durch  Baryumnitratlosung
  (Schwefelsäure),  noch  durch  Ammoniumoralatlosung
  (Calciumsalze),  noch  nach  Zusatz  von  1  Teil  Wasser
und  Ansäuern  mit  Salpetersäure  durch  Silbernitratlösung
(Salzsäure)  verändert  werden.  20  cem  der  wässerigen  Lösung
(1  +—  19  dürfen  durch  0,5  cem  Kaliumferrocyanidlösung  nicht
sofort  gebläut  werden  (Eisensalze).

Natrium  acetylarsanilicum.
Acetyl-p-aminophenylarsinsaures  Natrium.
Arsaretin.

„NlI.  CO·  CII
CelH-#  L  .  4H.O  Mol.  Gew.  353,11.
As  O.  HNa

Gehalt  21,2  bis  21,7  Prozent  Arsen  (As,  Atom—
Gew.  74,96).

Weißes,  kristallinisches  Pulver,  in  10  Teilen  Wasser  von
15  und  etwa  3  Teilen  Wasser  von  50“  löslich.  Die
wässerige  Lösung  rötet  Lackmuspapier  schwach.

In  der  wässerigen  Lösung  (14  10)  erzeugt  Silbernitratlösung
  einen  weißen  Niederschlag.  Erhitzt  man  ein  Gemisch
von  0),1  9  aretyl--p-aminophenylarsinsaurem  Natrium  und
je  0,5  g  getrocknetem  Natriumearbonat  und  Natriumnitrat
in  einem  Porzellantiegel  zum  Schmelzen,  löst  die  erkaltete
Masse  in  10  cm  Wasser,  neutralisiert  die  Losung  mit  Salpeter-