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Flasche  aus  weißem  Glase  ab  und  fügt  etwa  50cem  Wasser
und  so  viel  Äther  hinzu,  daß  die  Ätherschicht  die  Höhe  von
etwa  1em  erreicht.  Nach  Zusatz  von  10  Tropfen  Jodeosinlosung
  läßt  man  alsdann  so  lange  /½-Normal-Kalilange,
nach  sedem  Jusatz  die  Mischung  kräftig  durchschüttelnd,  zufließen,
  bis  die  untere,  wässerige  Schicht  eine  blaßrote  gärbung
angenommen  hat.  Hierzu  dürfen  höchstens  4,1  cem  %
Normal-Kalilauge  erforderlich  sein,  so  daß  mindestens  8,4  cem
n-Normal-Salzsäure  zur  Sättigung  des  vorhandenen  Morphins
  verbraucht  werden,  was  einem  Mindestgehalte  von
12  Prozent  Morphin  entspricht  (l  cem  ½0-Normal-Salzsäure

0,02852  g  Morphin,  Jodeosin  als  Indikator).

Der  zum  Titrieren  nicht  benutzte  Teil  der  wässerigen,
salzsauren  Lösung  muß  die  Identitätsreaktionen  des  Morphinhydrochlorids
  geben.

Opium  darf  nur  zur  Herstellung  von  Exrractum
  Opii,  Opium  pulveratum,  Tinctura  Opii
crocata  und  Tincetura  Opii  Ssimplex  verwendet
werden.  Wird  Opium  als  Bestandteil  eines  Arzneimittels
  oder  einer  Arznei  verordnet,  so  ist  Opiumpulver
  zu  verwenden.

Vorsichtig  aufzubewahren.

Opium  pulveratum.  —  Opiumpulber.
Pulvis  Opli  P.  I.
Gehalt  10  Prozent  Morphin  (CrllON,  Mol.“
Gew.  285),10).
Zur  Herstellung  von  Opiumpulver  sind  die  Opiumstücke,
unter  Beachtung  des  bei  Opium  Gesagten,  in  ein  mittelfeines

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