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Phenylum  salicylicum.  —  Phenylsalichlat.
Salol.
OH

Cell  si,z1  Mol.-Gew.  21408.
COOCell

Weißes,  kristallinisches  Pulver.  Phenylsalichlat  riecht
und  schmeckt  schwach  aromatisch,  ist  in  Wasser  fast  unlöslich,
löst  sich  aber  in  10  Teilen  Weingeist,  leicht  in  Chloroform
und  sehr  leicht  in  Ither.

Schmelzpunkt  annähernd  420.

Die  weingeistige  Lösung  gibt  mit  verdünnter  Eisenchloridlösung
  (14  19)  eine  violette  Färbung.

Eine  Lösung  von  0,2g  Phenylsalicylat  in  wenig  Natronlauge
  scheidet  beim  Ubersättigen  mit  Salzsäure  Salicylsäure
abj  gleichzeitig  tritt  Phenolgeruch  auf.

Phenylsalicylat  darf  befeuchtetes  Lackmuspapier  nicht  röten
(Salicylsäure).  Schüttelt  man  Phenylsalicylat  mit  50  Teilen
Wasser,  so  darf  das  Filtrat  weder  durch  verdünnte  Eisenchloridlösung
  (1J—  19)  (Natriumsalicylat,  Salicylsäure,  Phenol),
noch  durch  Baryumnitratlösung  (Schwefelsäure)  oder  Silbernitratlösung
  (Salzsäure)  verändert  werden.

Phenylsalicylat  darf  beim  Verbrennen  höchstens  0,1  Prozent
Rückstand  hinterlassen.

Phosphorus.  —  Pbhosphor.
DP  Atbtom-Gew.  3100.
Weiße  oder  gelbliche,  durchscheinende,  wachsähnliche  Stücke.
Phosphor  schmilzt  unter  Wasser  bei  445,  raucht  an  der  Luft
unter  Verbreitung  eines  knoblauchartigen  Geruchs,  leuchtet