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Vor  Licht  und  Feuchtigkeit  geschützt  aufzube
wahren.
Sehr  vorsichtig  aufzubewahren.

Pilocarpinum  hydrochloricum.
Pilokarpinhydrochlorid.
CullOR2  .  H  CI  Mol.-Gew.  244,62.

Weiße,  an  der  Luft  Feuchtigkeit  anziehende,  schwach  bitter
schmeckende  Kristalle,  die  sich  leicht  in  Wasser  und  Weingeist,
schwer  in  Ather  und  Chloroform  lösen.

Schmelzpunkt  annähernd  2006.

Pilokarpinhydrochlorid  löst  sich  in  Schwefelsäure  ohne  Färbung,
  in  rauchender  Salpetersäure  mit  schwach  grünlicher  Farbe.

Die  wässerige  Lösung  (1  +  99)  rötet  Lackmuspapier
schwach;  durch  Jodlösung,  Bromwasser,  Quecksilberchloridund
  Silbernitratlösung  entstehen  in  ihr  reichliche  Fällungen,
durch  Ammoniakflüssigkeit  und  durch  Kaliumdichromatlösung
wird  sie  nicht  getrübt.  Natronlange  verursacht  nur  in  der
konzentrierten  wässerigen  Lösung  eine  Trübung.

Wird  die  Lösung  von  0,01  g  Pilokarpinhydrochlorid  in
5  cem  Wasser  mit  1  Tropfen  verdünnter  Schwefelsaure,
1  cem  verdünnter  Wasserstoffsuperorydlösung  (3—  97),  1  cem
Benzol  und  1  Tropfen  Kaliumdichromatlösung  versetzt,  so
nimmt  beim  kräftigen  Umschütteln  das  Benzol  eine  blauviolette
  Färbung  an.

Ein  Gemisch  von  gleichen  Teilen  Pilokarpinhydrochlorid
und  Ouecksilberchlorür  schwärzt  sich  beim  Befeuchten  mit
verdünntem  Weingeist.