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nach  Tcer  und  rötet  Lackmuspapier.  Fügt  man  zu  10  cem
Teerwasser  20  cem  Wasser  und  2  Tropfen  Eisenchloridlösung
hinzu,  so  erhält  man  eine  grünbraun  gefärbte  Flüssigkeit.
Eine  Mischung  von  gleichen  Raumteilen  Teerwasser  und
Kalkwasser  ist  dunkelbraun  gefärbt.

Placenta  Seminis  Lini.  —  Leinkuchen.

Die  Preßrückstände,  die  bei  der  Gewinnung  des  Oles
aus  gepulverten  Leinsamen  erhalten  werden.  Leinkuchen  ist
braunlichgrau.  Der  mit  siedendem  Wasser  hergestellte  Auszug
schmeckt  fade,  nicht  ranzig,  und  liefert  ein  schleimiges  Filtrat.

Mikroskopische  Untersuchung.  Leinkuchenpulver  zeigt
in  der  Hauptsache  Elemente  des  Endosperms  und  des  Keimlings
  der  Leinsamen,  in  denen  sich  ansehnlich  große  Aleuronkörner
  vorfinden.  Daneben  sind  sehr  reichlich  Bruchstücke
der  Samenschale  vorhanden,  hauptsächlich  gekennzeichnet  durch
die  sklerenchymfaserartig  gestreckten  Steinzellen,  die  zu  diesen
rechtwinklig  verlaufende  Parenchymschicht  und  die  sehr
deutlich  sichtbare  Pigmentschicht,  aus  deren  Zellen  der  braune
Inhalt  häufig  in  der  Form  von  Klumpen  herausgefallen  ist.
Teile  anderer  Samen  dürfen  in  dem  Pulver  nur  in  sehr
geringer  Menge,  Stärke  darf  darin  nicht  vorhanden  sein.

Plumbum  aceticum.  —  Bleiacetat.
Pb  (CeH.O):#  3H.  O  Mol.-Gew.  379,20.

Farblose,  durchscheinende,  allmählich  verwitternde  Kristalle
oder  weiße,  kristallinische  Stücke,  die  schwach  nach  Essigsäure
riechen  und  sich  in  2,3  Teilen  Wasser  lösen.

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