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allmäblich  eine  dunklere  Färbung  an,  ohne  jedoch  zu  schmelzen.
Mit  Wasser  geschüttelt  liefert  es  ein  fast  farbloses,  bitter
sehmeckendes  Filtrat,  das  Lackmuspapier  nicht  verändert  und
durch  Eisenchloridlösung  braun  gefarbt  wird.  Bleiessig  ruft
in  dem  wässerigen  Auszuge  des  Podophyllins  eine  gelbe
Järbung  und  sehr  schwache  Opalescenz  hervor;)  allmahlich
findet  eine  Abscheidung  rotgelber  Flocken  statt.
Podophyllin  darf  beim  Verbrennen  höchstens  0,5  Prozent
Rückstand  hinterlassen.
Vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  0,1  g.
Größte  Tagesgabe  0,3  g.

Potio  Riverii.  —  Rivièrescher  Trank.

Citronensäurer  4  Teile
Natriumcarbonat  9  eile
Wasser  190  Teile.

Die  Citronensäure  wird  in  einer  Flasche  in  dem  Wasser
gelöst,  dann  wird  das  Natriumcarbonat  in  kleinen  Kristallen
hinzugefügt  und  durch  maßiges  Umschwenken  langsam  gelöst;
alsdann  wird  die  Flasche  verschlossen.

Kivicèrescher  Trank  ist  jedesmal  frisch  zu  bereiten.

Pulpa  Tamarindorum  cruda.  —  Tamarindenmus.

Das  schwarzbraune  Fruchtfleisch  von  TLamarindus  indica
Linns.

Tamarindenmus  ist  eine  etwas  zähe,  weiche  Masse,  der
in  geringer  Menge  Samen,  die  pergamentartige  Hartschicht