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der  Fruchtfächer,  die  Gefäßbündel  der  Frucht  und  Trümmer
ihrer  äußeren  Hüllschicht  beigemengt  sind.  Es  schmeckt  rein
und  stark  sauer.

Werden  40  g  gut  durchmischtes  Tamarindenmus  mit
380  g  Wasser  übergossen  und  durch  Schütteln  völlig  ausgezogen,
  so  müssen  beim  Abdampfen  von  100  g  des  Filtrats
mindestens  5  g  trockenes  Extrakt  zurückbleiben.

Pulpa  Tamarindorum  depurata.
Gereinigtes  Tamarindenmus.

Tamarindenmus  wird  mit  heißem  Wasser  gleichmäßig
erweicht,  durch  ein  zur  Herstellung  grober  Pulver  bestimmtes
Sieb  gerieben  und  in  einem  Porzellangefäß  auf  dem  Wasserbade
  bis  zur  Konsistenz  eines  dicken  Extrakts  eingedampft.
Darauf  wird  je  5  Teilen  des  noch  warmen  Muses  1  Teil
mittelfein  gepulverter  Jucker  hinzugemischt.

Gereinigtes  Tamarindenmus  muß  schwarzbraun  sein  und
sauer,  nicht  brenzlich  schmecken.  Es  darf  durch  Truocknen
bei  100°%  höchstens  40  Prozent  an  Gewicht  verlieren.

Erwärmt  man  den  beim  Verbrennen  von  2g  gereinigtem
Tamarindenmus  hinterbleibenden  Rückstand  mit  5  cem  verdünnter
  Salzsäure,  so  darf  die  filtrierte  Flüssigkeit  auf  Zusatz
von  Schwefelwasserstoffwasser  nicht  verändert  werden  (Schwermetallsalze).


Schüttelt  man  2  g  gereinigtes  Tamarindenmus  mit
50  cem  heißem  Wasser,  läßt  darauf  erkalten  und  filtriert,
so  müssen  zur  Sattigung  von  25  cem  des  Filtrats
mindestens  12  cem  ½/00-Normal-Kalilange  erforderlich  sein,