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grün  gefärbt;  erhitzt  man  das  Gemisch  zum  Sieden  und  fügt
einen  weiteren  Tropfen  rauchende  Salpetersäure  hinzu,  so
färbt  es  sich  rot.  2  cem  der  wässerigen  Lösung  (1+  999)
geben  mit  1  Tropfen  Eisenchloridlösung  eine  tiefrote  Färbung,
die  auf  Jusatz  von  10  Tropfen  Schwefelsaure  in  Hellgelb
übergeht.

Die  wässerige  Lösung  (1  +  1)  muß  farblos  sein,  darf
Lackmuspapier  nicht  verändern  und  durch  Schwefelwasserstoffwasser
  nicht  verändert  werden  (Schwermetallsalze).

Phenyldimethylpyrazolon  darf  beim  Verbrennen  höchstens
0,1  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Vorsichtig  aufzubewahren.

Größte  Einzelgabe  2,0  g.
Größte  Tagesgabe  4,0  g.

Pyrazolonum  phenyldimethylicum  salicylicum.
Saliehlsaures  Phenyldimethylpyrazolon.
Salipyrin.

CnlI#ON  ·.  C.  HsOʒ  Mol.-Gew.  326,17.

Weißes,  grob  kristallinisches  Pulver  oder  sechsseitige  Tafeln.
Salicylsaures  Phenyldimethylpyrazolon  schmeckt  schwach  süßlich,
löst  sich  in  250  Teilen  Wasser  von  15%  und  in  10  Teilen
siedendem  Wasser,  leicht  in  Weingeist,  weniger  leicht  in  Ather.

Schmelzpunkt  91%  bis  9275.

In  der  wässerigen  Lösung  (14  249)  ruft  Gerbsäurelösung
  eine  weiße  Trübung  hervor.  Auf  Jusatz  einiger
Tropfen  rauchender  Salpetersaure  farbt  sich  die  Lösung  grün.