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gleichmäßig  gelblich  bis  hellbraun.  In  Wasser  quellen  die
Stücke  stark  und  werden  zähe  und  biegsam.  Enzianwurzel
riecht  eigenartig  und  schmeckt  anfangs  süß,  dann  bitter.

Mikroskopische  Untersuchung.  Wurzelstöcke  und
Wurzeln,  die  nahezu  den  gleichen  Bau  zeigen,  sind  nur  in  der
Nähe  des  dunkleren  Kambiums  undeutlich  strahlig.  Die
höchstens  2  bis  3  mm  dicke  Rinde  weist  oft  im  äußeren  Teile
Lücken  auf.  Der  hauptsächlich  aus  Parenchym  bestehende  Holzkörper
  enthält  neben  vereinzelten  oder  zu  weniggliedrigen
Gruppen  vereinigten  Netzleisten=  und  Treppengefäßen  auch
Siebröhrenbündel.  Die  Gewebe  der  Cnzianwurzel  sind  frei
von  sklerenchymatischen  Gebilden.  Das  Parenchym,  dessen
Wände  stark  quellbar  sind,  enthält  neben  gelblichen,  in  Wasser
fast  völlig  löslichen  Massen  blartige  Tropfen  und  vereinzelte,
äußerst  kleine  Kristallnadeln.  Stärke  ist  selten  zu  beobachten.

Das  braungelbe  Pulver  ist  gekennzeichnet  durch  die  gleichmäßigen
  Parenchymfetzen,  die  Bruchstücke  der  Gefäße  und
spärliche  Korkfetzen.

Radik  lpecacuanhae.  —  Brechwurzel.

Gehalt  mindestens  1,99  Prozent  Alkaloide,  berechnet  auf
Emetin  (Ce  HnO  Na,  Mol.-Gew.  496,37).

Die  getrockneten,  verdickten  Wurzeln  von  Uragoga
ipecacuanha  (Willdenoro)  Baillon.

Die  Wurzel  ist  hin  und  her  gebogen,  an  den  Enden  ver—
jüngt,  gewöhnlich  unverzweigt,  bis  20  cm  lang,  aber  meist
in  5  bis  7  cm  lange  Stücke  zerbrochen,  nicht  über  5  mm
dick,  durch  Wülste  der  Rinde,  die  sie  mehr  oder  weniger
umfassen,  geringelt,  fein  längsgefurcht,  graubraun.  Die