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35°  bis  40  ausgezogen  und  dann  ausgepreßt.  Der
Rückstand  wird  in  gleicher  Weise  mit  2  Teilen  Weingeist
behandelt.

Die  gemischten  und  filtrierten  Auszüge  werden  durch
Eindampfen  im  Wasserbade  von  dem  Weingeist  befreit;  das
zurückgebliebene  Harz  wird  mit  warmem  Masser  gewaschen,
bis  sich  dieses  nicht  mehr  färbt.  Das  Harz  wird  dann  im
Wasserbad  unter  Umrühren  getrocknet,  bis  es  nach  dem
Erkalten  zerreiblich  ist.

Jalapenharz  ist  braun,  an  den  glänzenden  Bruchrändern
durchscheinend,  leicht  zerreiblich,  riecht  eigenartig  und  ist  in
Weingeist  leicht  löslich,  in  Schwefelkohlenstoff  unlöslich.
Eine  Anreibung  von  Jalapenharz  mit  10  Teilen  Wasser
gibt  ein  farbloses  Filtrat.

Wird  1  g  gepulvertes  Jalapenharz  mit  10  g  Ather  etwa
6  Stunden  lang  in  einer  verschlossenen  Flasche  häufig  geschüttelt,
  die  Mischung  filtriert  und  Rückstand  nebst  Filter
mit  5  cem  Ather  nachgewaschen,  so  dürfen  die  vereinigten
Filtrate  beim  Eindunsten  und  Trocknen  höchstens  0,1  Rückstand
  hinterlassen  (Orizabaharz,  Kolophonium  und  andere
Harze).

Schüttelt  man  Jalapenharz  mit  Ather,  filtriert  die
ätherische  Lösung  ab  und  tränkt  mit  der  Lösung  ein  Stück
Filtrierpapier,  so  darf  dieses  nach  dem  Verdunsten  des  Athers
durch  1  Tropfen  verdünnter  Eisenchloridlösung  (1+—  9)  nicht
blau  gefärbt  werden  (Guajakharz).

Vorsichtig  aufzubewahren.