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weiße  Bruch  erscheint  unter  der  Lupe  fein  porös.  Man
erkennt  mit  der  Lupe  ferner  auf  dem  QZnerschnitte,  daß  eine
verhältnismäßig  schmale  Rinde  durch  eine  deutliche  Begrenzungslinie
  von  einem  großen  Zentralzylinder  geschieden
wird,  und  daß  in  der  Rinde  nur  wenige,  im  Zentralzylinder
sehr  zahlreiche  Leitbündel  verlaufen.

Kalmus  riecht  stark  würzig  und  schmeckt  würzig  und
zugleich  bitter.  ·

Mikroskopische  Untersuchung.  Das  Grundgewebe
des  Wurzelstockes  besteht  aus  zu  einschichtigen  Gewebeplatten
angeordneten  Varenchymzellen,  die  von  einander  durch  sehr
weite,  lufterfüllte  Intercellularen  getrennt  und  zum  Teil
mit  1  bis  8  ¾  großen  Stärkeköruchen  erfüllt  sind.  Besonders
an  den  Stellen,  wo  die  Parenchymzellplatten  zusammenstoßen,
  liegen  ferner  etwas  größere,  eine  verkorkte  Wand
besitzende  Sekretzellen  mit  stark  lichtbrechendem  IAnhalte.  Die
Endodermis  bestebt  aus  dünnwandigen  Sellen.  Die  wenigen
Leitbündel  der  Rindenpartie  sind  kollateral  gebaut  und  werden
von  Sklerenchymfasern,  oft  in  Begleitung  von  Kristallkammerfasern,
  umhüllt.  Die  Leitbündel  des  Jentralstranges  sind
konzentrisch  gebaut,  wobei  die  Gefäßelemente  den  Siebteil
umhüllen.

Das  grauweiße  oder  gelblichweiße  Pulver  ist  gekennzeichnet
durch  die  dieht  mit  Stärke  erfüllten  Varenchymfetzen  und  die
freiliegenden  Stärkekörner,  ferner  durch  spärliche  Gefäßbruchstücke,
  Sklerenchymfasern  und  Sekretzellen.

Kalmuspulver  darf  beim  Verbrennen  höchstens  6  Prozent
Asche  hinterlassen.

Zur  Verwendung  für  Bäder  darf  ungeschälter  Kalmus
abgegeben  werden.