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Klärung  filtriert  man  40  g  von  der  Atherlösung  (*  18
Hydrastisrhizom)  durch  ein  trockenes,  gut  bedecktes  Filter  in
ein  Kölbchen  und  destilliert  den  Ather  ab.  Den  Rückstand
erwärmt  man  mit  10  cem  verdünnter  Salzsäure  (1+99),
filtriert  die  Lösung  durch  ein  kleines,  mit  Wasser  angefeuchtetes
  Filter  in  einen  Scheidetrichter,  spült  das  Kolbchen
noch  zweimal  mit  je  5  cem  verdünnter  Salzsäure  (1—T99)
nach,  filtriert  auch  diese  Auszüge  durch  dasselbe  Filter  in
den  Scheidetrichter  und  wäscht  das  Filter  mit  wenig  Wasser
nach.  Die  vereinigten  Salzsäureauszüge  versetzt  man  mit
40  cem  Ather,  schüttelt  das  Gemisch  kräftig  durch,  fügt
Ammoniakflüssigkeit  bis  zur  alkalischen  Reaktion  hinzu  und
schüttelt  das  Gemisch  sofort  noch  2  Minuten  lang  kräftig.
dach  vollständiger  Klärung  läßt  man  die  wässerige  Flüssigkeit
  abfließen,  schüttelt  die  in  dem  Scheidetrichter  zurückgebliebene
  Atherlösung  nochmals  um  und  mißt  nach  abermaliger
  Klärung  davon  30  cem  (J  3  g  Hydrastisrhizom)  ab.
Diese  läßt  man  alsdann  in  einem  gewogenen,  leichten  Kölbchen
bei  mäßiger  Wärme  verdunsten  und  trocknet  den  Rückstand
bei  100%  bis  zum  gleichbleibenden  Gewichte.  Die  Menge  des
Rückstandes  muß  mindestens  0,075  g  betragen,  was  einem
Mindestgehalte  von  2,5  Prozent  Hydrastin  entspricht.

Khizoma  lridis.  —  Veilchenwurzel.

Der  sorgfältig  geschälte,  getrockucte  Wurzelstock  von  Iris
germanica  Linné,  Iris  pallida  Lomorch  und  lris  florentina
  Linns.

Der  Wurzelstock  ist  häufig  gabelig  verzweigt,  eingeschnürt
gegliedert,  jedes  Glied  nach  vorn  an  Dicke  zunchmend,  bis