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Scopolaminum  hydrobromicum.
Skopolaminhydrobromid.
C#nIHON.  HBr.  3ILO.  Mol.-Gew.  438,15.

Ansehnliche,  farblose,  rhombische  Kristalle.  In  Wasser
und  in  Weingeist  löst  sich  Skopolaminhydrobromid  leicht
zu  einer  farblosen,  bitter  und  zugleich  kratzend  schmeckenden
Flüssigkeit,  die  Lackmuspapier  schwach  rötet.  In  Ather  und
in  Chloroform  ist  es  nur  wenig  löslich.

Die  wässerige  Lösung  dreht  den  polarisierten  Lichtstrahl
nach  links.  Das  Drehungsvermögen  einer  5prozentigen  Lösung,
berechnet  auf  wasserfreies  Salz,  beträgt  lalb###2  15

Skopolaminhydrobromid  verliert  durch  Trocknen  über
Schwefelsäure  oder  bei  100°  etwa  12),3  Prozent  an  Gewicht.

Schmelzpunkt  des  über  Schwefelsäure  getrockneten  Skopolaminhydrobromids
  gegen  190.

In  der  wässerigen  Lösung  (1  +  19)  wird  durch  Silbernitratlösung
  ein  gelblicher  Niederschlag  hervorgerufen,  durch
Natronlauge  wird  die  Lösung  nur  vorübergehend  weißlich
getrübt,  durch  Ammoniakflüssigkeit  dagegen  nicht  verändert.

0,01  g  Skopolaminhydrobromid  hinterläßt,  mit  5  Tropfen
rauchender  Salpetersäure  in  einem  Porzellanschälchen  auf
dem  Wasserbad  eingedampft,  einen  kaum  gelblich  gefarbten
Rückstand,  der,  nach  dem  Erkalten  mit  weingeistiger  Kalilange
übergossen,  eine  violette  Färbung  annimmt.

Werden  5  cem  der  wässerigen  Lösung  (1——99)  mit
1  Tropfen  Kaliumpermanganatlösung  versetzt,  so  darf  die  rote
Järbung  innerhalb  5  Minuten  nicht  verschwinden  (Apoatropin).


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