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Skopolaminhydrobromid  darf  beim  Verbrennen  höchstens
0,1  Prozent  Rückstand  hinterlassen.
Wird  IIFoscinum  hydrobromicum  verordnet,
so  ist  dafür  Skopolaminhydrobromid  abzugeben.
Sehr  vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  0,0005  g.
Größte  Tagesgabe  0,0015  g.

Sebum  ovile.  —  Hammeltalg.

Das  durch  Ausschmelzen  des  fetthaltigen  Zellgewebes
gesunder  Schafe  gewonnene  Fett.

Hammeltalg  stellt  weiße,  feste  Massen  dar,  die  schwach,
eigenartig,  aber  nicht  ranzig,  widerlich  oder  brenzlich  riechen.
Schmelzpunkt  45%  bis  506.

Jodzahl  33  bis  42.  Säuregrad  nicht  über  5.

Die  Untersuchung  des  Hammcltalges  richtet  sich  außer
nach  den  in  den  „Allgemeinen  Bestimmungen"  angegebenen
Untersuchungsverfahren  nach  den  Ausführungsbestimmungen
zu  dem  Gesetze,  betreffend  die  Schlachtvieh=  und  Fleischbeschau
vom  3.  Juni  1900.

Sebum  salicylatum.  —  Salieyltalg.

Salicylsärrer  2  Teile
Benzoesärer  1  Teil
Hammeltalg  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  ...  .....  97  Teile.

Die  Säuren  werden  in  dem  auf  dem  Wasserbade  ge—
schmolzenen  Hammeltalg  gelöst.
Salicyltalg  ist  weiß  und  darf  nicht  ranzig  riechen.