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Semen  Arecae.  —  Arekasamen.

Die  reifen,  möglichst  vollständig  von  den  Resten  der
Fruchtwand  befreiten  Samen  von  Areca  catechu  Linne.

Arekasamen  ist  stumpf  kegelförmig  oder  seltener  mehr
oder  weniger  abgeflacht  kugelig,  stets  mit  einer  etwas  verbreiterten
  Grundfläche  versehen.  Auf  dieser  liegt,  etwas  abseits
  von  der  Mitte,  der  hellere,  halbkreisförmige  Nabel,  von
dem  zahlreiche,  die  Samenschale  durchziehende  Leitbündel
auslaufen  und  dem  häufig  noch  Faserreste  anhängen.  Neben
dem  Nabel,  über  der  Mitte  der  Grundfläche,  findet  sich
eine  kleine  Höhlung,  in  der  mitunter  noch  der  winzige
Keimling  angetroffen  wird.  Die  Samen  können  eine  Höhe  von
3  em  und  eine  Dicke  von  2,5  em  erreichen,  sind  aber  meist
kleiner.  Die  Oberfläche  ist  hell-  bis  zimtbraun  und  von
einem  unregelmäßigen,  helleren  Netz  vertiefter  Adern  durchzogen.
  Stellt  man  einen  Längsschnitt  durch  den  sehr  harten
Samen  her,  so  erkennt  man  in  der  Nähe  der  Grundfläche
die  Höhlung  des  winzigen  Keimlings  und  darüber,  in  der
Mitte  des  Samens,  eine  mehr  oder  weniger  zerklüftete
Höhlung.  Vom  Nande  her  sieht  man  das  rotbraune  Gewebe
der  Samenschale  in  zahlreichen  Falten,  die  mit  dem  Adernetze
der  Oberfläche  in  Verbindung  stehen,  mehr  oder  weniger  tief
in  das  weiße,  harte  Endosperm  eindringen.

Arekasamen  ist  geruchlos  und  schmeckt  schwach  zusammenziehend.


Mikroskopische  Untersuchung.  Die  von  zahlreichen
Leitbündeln  durchzogene  Samenschale  besteht,  wie  das  Faltengewebe,
  meist  aus  dünnwandigen,  rotbraunen  Zellen,  zwischen
denen  sich  in  den  äußeren  Teilen  nicht  selten  mehr  oder