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Steinzellschicht,  aus  stark  verdickten,  im  Querschnitt  fast
quadratischen,  in  der  Längsrichtung  des  Samens  faserartig
gestreckten  Zellen  bestehend.  Unter  ihr  liegt  die  sogenannte
Naährschicht,  aus  mehreren  Lagen  dünnwandiger,  vollständig
zusammengedrückter  Zellen  bestehend,  die  rechtwinklig  zu  den
Fasern  der  Steinzellschicht  angeordnet  sind.  Nach  innen  ist
die  Samenschale  abgeschlossen  durch  die  Pigmentschicht,  die
sich  aus  einer  Lage  tafelförmiger,  fein  getüpfelter  Sellen  mir
braunem  Inhalt  zusammensetzt.  Endosperm  und  Keimling
bestehen  aus  dünnwandigen  Parenchymzellen,  in  denen  fettes
Ol  und  Aleuronkörner  aufgespeichert  sind.

Das  graugelbliche  Pulver  weist  rotbraune  Stückchen  auf
und  ist  gekennzeichnet  durch  die  Bruchstucke  des  Endosperms,
des  Keimlings  und  der  Samenschale,  die  besonders  durch  die
sklerenchymfaserartig  gestreckten  Steinzellen,  die  zu  diesen
rechtwinklig  verlaufende  Parenchymsehicht  und  die  sehr  deutlich
sichtbare  Pigmentschicht  auffallen.  Aus  den  Sellen  der
Pigmentschicht  ist  der  braune  Inhalt  häufig  in  der  Form
von  viereckigen  Klumpen  herausgefallen.

Leinsamenpulver  darf  keine  Stärke  enthalten  und  weder
ranzig  riechen  noch  ranzig  schmecken.  Beim  Verbrennen  darf
es  höchstens  5  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Semen  Myristicae.  —  Muskatnuß.

Die  unversehrten,  betrochneten,  von  dem  Samenmantel
und  der  Samenschale  befreiten,  dann  gekalkten  Samenkerne
von  Ayristica  fragrans  H##kbdn.

Muskatnuß  ist  von  stumpf  eiförmiger  oder  seltener
cikugeliger  Gestalt,  bis  3  em  lang  und  bis  2  cm  dick.  Auf  der