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bräunlichen,  von  dem  anhängenden  Kalke  hellgrau  oder  weißlich
bestäubten,  dicht  netzrunzeligen  Oberfläche  erkennt  man  eine
flache  Längsfurche  und  am  stumpfen  Ende  eine  dem  Nabel
entsprechende  breite,  helle  Warze,  am  spitzen  Ende  eine
dunklere  Vertiefung.  Auf  dem  Querschnitt  des  leicht  schneid—
baren  Samens  läßt  sich  eine  dünne,  dunkelbraune,  den  ganzen
Samen  einhüllende  Schicht  (Hüllperisperm)  erkennen,  die
unregelmäßig  verlaufende  Leisten  von  hellbraunem  Gewebe
mehr  oder  weniger  tief  in  das  bellgelbe  bis  rötlichgelbe
Endosperm  hineinsendet.  In  der  Nähe  der  Nabelwarze  liegt
im  Nährgewebe  der  kleine  Keimling.

Muskatnuß  riecht  kräftig  würzig,  nicht  ranzig  und  schmeckt
würzig,  schwach  bitter.

Mikroskopische  Untersuchung.  Das  äußere  Hüllperisperm
  setzt  sich  aus  flachen,  häufig  einen  rotbraunen
Inhalt  oder  Einzelkristalle  führenden  Jellen  zusammen,
wahrend  die  sich  in  das  Endosperm  erstreckenden  Leisten
hauptsächlich  aus  blasenförmigen  Olzellen  bestehen.  Das
Endosperm  wird  aus  dünnwandigen,  mitunter  braun  gefärbten
Zellen  gebildet,  in  denen  sich  Fett,  häufig  in  kristallinischer
Jorm,  vereinzelte  Aleuronkorner  mit  großen  Kristalloiden
und  in  reichlicher  Menge  kleine,  meist  zusammengesetzte
Stärkekörner  finden.

Das  rötlichbraune,  etwas  ins  Grauc  oder  Gelbliche
spielende  Pulver  ist  gekennzeichnet  durch  die  gelblichen  Fetzen
des  Endosperms,  in  dessen  Zellen  sich  Stärke  und  Alcuronkorner
  leicht  erkennen  lassen,  und  durch  die  freiliegende
Stärke  und  die  Fetzen  des  braunen  Perisperms,  besonders
des  Hüllperisperms.