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als  die  Hälfte  auf  Strychnin  entfällt,  durchschnittliches  Mol.=Gew.
  364).

Der  Samen  ist  scheibenförmig,  annähernd  kreisrund,  oft
etwas  verbogen,  etwa  2  bis  2,5  em  breit  und  3  bis  5  inm  dick,
graugelb  oder  grünlichgrau,  seidenglänzend,  sehr  hart.  Der
Nabel  liegt  in  der  Mitte  der  einen  flachen  Seite.  Die
Hauptmasse  des  Samens  besteht  aus  einem  hornartigen,  etwas
durchscheinenden,  weißlichen  oder  weißgrauen  Endosperm,  das
mit  einer  kreisrunden,  spaltenförmigen  Höhlung  versehen  ist
und  den  geraden,  ungefähr  7  mm  langen  Keimling  einschließt.
Dieser  kehrt  sein  dickes  Würzelchen  dem  oft  etwas  zugeschärften
Samenrande  zu,  an  dem  sich  hier  eine  zäpfchenförmige  Erhöhung
  befindet,  während  die  beiden  herzförmigen  Keimblätter
in  die  Höhlung  des  Endosperms  hineinragen.  Brechnuß
schmeckt  sehr  bitter.

Mikroskopische  Untersuchung.  Die  Epidermiszellen
der  dünnen  Samenschale  sind  sämtlich  zu  ungefähr  1  mm
langen,  derben,  einzelligen,  stark  verholzten,  mit  abgerundeter
Spitze  versehenen,  nach  dem  Samenrande  hin  umgebogenen
Haaren  ausgebildet.  Die  Haare  sind  in  ihrem  unteren  Teile
grob  getüpfelt  und  besitzen  im  übrigen  Teile  zahlreiche,  hin  und
wieder  mit  einander  in  Verbindung  stehende,  innere  Längsleisten.
  Der  Rest  der  Samenschale  besteht  aus  einer  mehrreihigen
  Schicht  völlig  zusammengefallener,  brauner  Zellen.
Die  Zellen  des  Endosperms  enthalten  spärlich  fettes  Ol  und
Aleuronkörner,  aber  keine  Stärke.  Ihre  sehr  dicken  und
sehr  fein  porösen  Wände  quellen  in  Wasser  auf.  Beim  Einlegen
  eines  Schnittes  des  Nährgewebes  in  einen  Tropfen
rauchender  Salpetersäure  färbt  sich  der  Sellinhalt  orangegelb.


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