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holtem  Umrühren  so  lange  stehen  gelassen,  bis  10  9cem  einer
abfiltrierten  Probe  des  Saftes  sich  mit  5cem  Weingeist  ohne
Trübung  mischen.  Alsdann  preßt  man  die  Masse  aus,  läßt
den  Saft  absetzen  und  filtriert.  Aus  7  Teilen  des  klaren
Saftes  wird  mit  dem  Jucker  der  Sirup  bereitet.

Kirschensirup  ist  dunkel-purpurrot.

Werden  50  cem  Kirschensirup  mit  verdünnter  Schwefelsäure
  angesauert  und  mit  einem  Gemische  von  gleichen  Raumteilen
  Atber  und  Betroläther  ausgeschüttelt,  so  darf  der
beim  freiwilligen  Verdunsten  der  ätherischen  Schicht  verbleibende
  Rückstand  mit  verdünnter  Eisenchloridlösung  (1+—  99)
keine  rotviolette  Färbung  geben  (Salicylsäure).

10  cem  Kirschensirup  werden  mit  10  cem  Wasser  versetzt
  und  durch  Kochen  mit  Tierkohle  entfärbt.  Wird  1  cem
des  wasserhellen  Filtrats  mit  2  Tropfen  rauchender  Salzsäure
  versetzt,  gut  umgeschüttelt  und  mit  10  cem  absolutem
Alkobol  gemischt,  so  darf  das  Gemisch  nicht  milchig  getrübt
werden  (Stärkesirup).

Wird  Kirschensirup  mit  der  gleichen  Menge  Wasser  verdünnt
  und  mit  Amplalkohol  geschüttelt,  so  darf  sich  dieser
nicht  färben,  auch  nicht,  wenn  der  Kirschensirup  zuvor  mit
Salzsäure  oder  mit  Natronlauge  versetzt  wird  (Teerfarbstoffe).

Sirupus  Cinnamomi.  —  Zimtsirup.

Grob  gepulverter  Ceylonzimt  Teil
Zimtwasser  5  Teile
Zucker  6  Teile.

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Der  Ceylonzimt  wird  2  Tage  lang  mit  dem  Zimtwasser
bei  Jimmertemperatur  unter  wiederholtem  Umschütteln  in