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Stovain  löst  sich  in  2  Teilen  Wasser.  Die  Lösung  rötet
Lackmuspapier  und  ruft  auf  der  Zunge  vorübergehende  Un—
empfindlichkeit  hervor.

Schmelzpunkt  1750.

In  der  wässerigen  Lösung  (1  4  99)  erzeugt  Quecksilber—
chloridlösung  eine  weiße  Trübung;  die  Flüssigkeit  klärt  sich
bald  unter  Abscheidung  öliger  Tröpfchen.  Silbernitratlösung
ruft  in  der  wässerigen,  mit  Salpetersäure  angesäuerten  Lösung
einen  weißen  Niederschlag  hervor.

Wird  0,1  g  Stovain  mit  1  cem  Schwefelsäure
5  Minuten  lang  auf  etwa  1000  erwärmt,  so  macht  sich
nach  vorsichtigem  Zusatz  von  2  cem  Wasser  der  Geruch
nach  Benzocsäuremethylester  bemerkbar;  beim  Erkalten
findet  eine  reichliche  Ausscheidung  von  Kristallen  statt,
die  beim  Hinzufügen  von  2  cem  Weingeist  wieder  verschwinden.
  ·

Werden  0,05  g  Stovain  mit  1  cem  eines  Gemisches
von  gleichen  Teilen  Salpetersäure  und  Salzsäure  auf
dem  Wasserbade  vorsichtig  eingedampft,  so  hinterbleibt
ein  farbloser,  stechend  riechender  Sirup.  Auf  Zusatz
von  1  cem  weingeistiger  Kalilauge  tritt  beim  abermaligen
vorsichtigen  Eindampfen  ein  an  Fruchtäther  erinnernder
Geruch  auf.

Stovain  darf  beim  Verbrennen  höchstens  0,1  Prozent
Rückstand  hinterlassen.

Vor  Licht  geschützt  aufzubewahren.

Vorsichtig  aufzubewahren.