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Schmelzpunkt  264%  bis  2650.

In  verdünnter  Ammoniakflüssigkeit  (1+—9)  ist  Theophyllin
obne  Färbung  leicht  löslich;  Silbernitratlösung  ruft  in  der
ammoniakalischen  Lösung  eine  gallertartige  Ausscheidung  hervor,
  die  sich  in  überschüssiger  Salpetersäure  vollständig  löst.

Wird  1  Teil  Theophyllin  rasch  mit  100  Teilen  Chlorwasser
  im  Wasserbad  eingedampft,  so  verbleibt  ein  gelbroter
  Rückstand,  der  bei  sofortiger  Einwirkung  von  wenig
Ammouniakflüssigkeit  schön  purpurrot  gefärbt  wird.  Eine  kalt
gesättigte  wässerige  Lösung  von  Theophyllin  wird  durch
Bromwasser  oder  Jodlösung  nicht  getrübt;  Gerbsäurelösung
ruft  einen  starken  Niederschlag  hervor,  der  sich  jedoch  in
einem  Uberschusse  des  Fällungsmittels  wieder  löst.

In  1  cem  Schwefelsäure  und  in  1  cem  Salpetersäure
muß  sich  je  0,19  Theophyllin  ohne  Färbung  lösen  (Alkaloide).

Theopbyllin  darf  durch  Trocknen  bei  100°  höchstens  9,1  Prozent
  an  Gewicht  verlieren;  es  muß  ohne  Verkohlung  verbrennen
und  darf  dabei  böchstens  0,1  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  0,5  2.6
Größte  Tagesgabe  1,5

—

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Thymolum.  —  Thymol.

CH,
CeH.  CH'CH,)  [i,  21  Mol.-Gew.  150,11.
oll

Ansehnliche,  farblose,  durchsichtige,  nach  Thymian  riechende,
würzig  und  schwach  brennend  schmeckende  Kristalle.  Thymol
lost  sich  in  weniger  als  1  Teil  Weingeist,  Ather,  Chloroform

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