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Zu  alteren  Wurzeln  verschmelzen  die  selundären  Kambien
haufig  in  unregelmäßiger  Weise  mit  einander.  Alle
parenchymatischen  Elemente  enthalten  entweder  Calciumoralatdrusen
  oder  bis  60  ¼  große,  kugelige,  konzentrisch  oder
seltener  erzentrisch  geschichtete  Stärkekörner,  unter  denen
Swillingskörner  mit  gekrümmter  Berührungsfläche  häufig
sind.  In  den  äuseren  Schichten  der  Wurzel  sind  die  Stärkekorner
  meist  mehr  oder  weniger  vollständig  verkleistert.

Das  graubraune  Mulver  ist  gekennzeichnet  durch  die
Stärke  in  unverquollenem  Zustand  oder  im  Zustand  von
Kleisterklumpen,  ferner  durch  die  Stärke  oder  Kleisterklumpen
führenden  Parenchymfetzen,  Harzbruchstücke  oder  Milchsafttropfen,
  Korkfetzen,  Caleiumoralatdrusen,  Gefäßbruchstücke.

Bestimmung  des  Harzgehaltes.  5g  fein  gepulverte
Jalapenwurzel  werden  in  einem  Arzneiglase  mit  50  cem
Weingeist  übergossen  und  24  Stunden  lang  unter  häufigem
Umschütteln  bei  etwa  30  stehen  gelassen.  25  cem  der
klaren  Flüssigkeit  werden  durch  Erwärmen  auf  dem  Wasserbade
  vom  Weingeist  befreit;  der  Rückstand  wird  so  lange  mit
warmem  Wasser  gewaschen,  als  dieses  noch  gefärbt  abläuft.
Das  Harz,  das  den  an  Jalapenharz  gestellten  Anforderungen
genügen  muß,  wird  sodann  im  Dampfbade  getrocknet.  Sein
Gewicht  muß  mindestens  0,25  2  betragen,  was  einem  Harzgehalte
  der  Jalapenwurzel  von  mindestens  10  Prozent  entspricht.


Jalavenwurzelpulver  darf  beim  Verbrennen  höchstens
6,5  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Vorsichtig  aufzubewahren.